Probetraining in Fitnesscenter ist wie ein Messekauf

Wer auf einer Messe einkauft, dem steht kein 14 tägiges Rückgaberecht zu.
Eine Messe ist eine Kaufveranstaltung.
Wer dort etwas kauft, der wurde nicht überrümpelt und ist mit dem festen Willen des Kaufes dort hin gefahren.

Nun hat das Amtsgericht München Az: 223 C 12655/12 das Widerrufsrecht auch bei einem Fittnesstudio für nicht anwendbar erklärt.
Wer von sich aus ein Probetrainig absolviert und im Anschluss daran einen Vertrag unterschreibt, der kann diesen nicht mehr stornieren.

Man sagt auch dazu, dass ein kostenloses Probetraining in einem Fitnessstudio keine Freizeitveranstaltung nach § 312 Nr. 2 BGB darstellt.
Der Sinn des Trainings auf Probe ist die Mitgliederwerbung. Wer in diesem Fall einen Vertrag eingeht, der ist auch an diesen gebunden.
Etwas anderes gilt nur, wenn der Kunde in das Studio gelockt wurde, etwa wen man einen Flyer bekommt, dass man ein kostenloses Training gewonnen habe.
Hier ist es immer noch möglich wegen Überrumpelung und Täuschung den Vertrag zu widerrufen.

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