Kostenlos: Gratis Kaufvertrag für Ihre Einbauküche

Hier stellen wir ihnen einen kostenlosen Kaufvertrag für ihre Einbauküche zum Download bereit. Sie müssen diesen lediglich an Ihre Bedürfnisse anpassen. Wie muss nun ein solcher Kaufvertrag über eine Einbauküche gegliedert sein? Wichtig ist zunächst einmal Ort und Datum, sowie wer Verkäufer und wer Käufer ist.

ORT, DATUM

Kaufvertrag über eine gebrauchte Einbauküche

Verkäufer ist:
VORNAME, NACHNAME
STRASSE, HAUSNUMMER
PLZ, WOHNORT

Käufer ist:
VORNAME, NACHNAME
STRASSE, HAUSNUMMER
PLZ, WOHNORT

Nun kommen wir zum wesentlichen Teil des Kaufvertrages, was wird verkauft?
Bei Verkauf einer Einbauküche handelt es sich natürlich um eine Küche, doch lediglich zu schreiben, es wird eine Einbauküche verkauft, wäre schlicht weg zu wenig. Wichtig ist eine genaue Beschreibung dessen was verkauft wird. Listen sie also die Bestandteile der Küche auf. Dies könnte in etwa so aussehen.

Verkauft wird eine gebrauchte Einbauküche mit folgenden Elektrogeräten (falls mitverkauft)
Kühlschrank
Elektroherd
Ceran-Kochfeld
Spülmaschine
usw.

neben den Elektrogeräten können sie sich auch durch Angabe weiterer Beschaffenheiten absichern.

Bestandteil des Kaufvertrages sind:
1 Hochschrank
4 Hängeschränke
1 Arbeitsplatte (ausgeschnitten)
3 Unterschränke
1 Bachofenschrank
1 Spülenschrank

Jetzt kommt ein wichtiger Punkt.
Wo befindet sich die Küche, wer baut sie ab, wer haftet dabei für Schäden, was passiert bei Nichtabholung?
Diese Punkte könnten wie folgt zusammen gefasst werden.

Die Einbauküche befindet sich aktuell in der Wohnung
ORT,STRASSE

Der Abbau der Einbauküche erfolgt durch den Käufer.
Schäden durch den Abbau der Küche gehen zu dessen Lasten

Der Käufer verpflichtet sich die Küche am ……DATUM…. spätestens jedoch am ….DATUM…. abzuholen.
Erfolgt bis zu diesem Datum keine Abholung soist der Verkäufer berechtigt die Küche anderweitig zu verkaufen oder dem Sperrmüll zuzuführen. Eine Erstattung der Vorauszahlung / Kaufsumme erfolgt nicht.

In aller Regel ist der Verkauf einer Einbauküche kein Problem.
Küche wird besichtigt, man einigt sich auf eine Kaufsumme und der Käufer beginnt noch am gleichen oder am nächsten Tag mit dem Abbau.

Nicht selten aber fügen sich einzelne Faktoren zu einem großen Problem.
Der Verkäufer hat seine Wohnung zum 31 des Monats zu räumen.
Am 20 wird die Küche verkauft und man gibt kein festes Abholdatum an.
Nun steht die Küche am Ende des Monats immer noch in der Wohnung und der neue Mieter scharrt mit den Hufen endlich in die Wohnung zu kommen.
Sie sehen, das ist nur ein Grund, warum es später zu Problemen kommen kann.

Nun geht es um den Kaufpreis. Der Kaufpreis der Küche sollte einmal in Zahlen und in Worten aufgeführt werden. Es empfiehlt sich bei dem Kaufvertrag eine Ausführung für den Käufer und eine für den Verkäufer anzufertigen.

Kaufpreis: …………………….. € in Worten: ………………………………………….. ………………………. €

Manchmal einigen sich Käufer und Verkäufer einer Einbauküche auf eine Anzahlung. Das passiert gerade in Fällen, wo die Küche nicht sofort abgeholt wird.
Der Käufer macht eine Anzahlung, um sich die Küche zu sichern.
Der Verkäufer will eine Anzahlung um sicher zu sein, dass der Käufer die Küche auch wirklich abholt. Was ist als Anzahlung als angemessen anzusehen. Ja die Vertragsfreiheit, hier können Käufer und Verkäufer festlegen was ihnen gefällt.

Möglich wäre eine Klausel im Kaufvertrag für die Einbauküche in folgender weise:

Der Käufer leistet eine Anzahlung in Höhe von …….. Euro.
Die Anzahlung wurde erhalten:

…………………..
Unterschrift Verkäufer

Die Einbauküche bleibt bis zur vollständigen Bezahlung, Am Abholtag, Eigentum des Verkäufers.
Wird die Küche nicht wie vereinbart abgeholt, bleibt die Küche Eigentum des Verkäufers.
Eine Rückerstattung der Anzahlung erfolgt nicht.

Nun kommt der Passus zur Gewährleistung bzw. zur Sachmängelhaftung. Hier muss insbesondere der Verkäufer einiges beachten. Der Verkäufer hat ein besonderes Interesse daran, nach dem Verkauf nie wieder was von dem Käufer zu hören und will wegen eventuellen Mängeln sich auch nicht weiter mit der Sache auseinander setzen.

Dies kann er mit einer Klausel im Kaufvertrag unterbinden.
Sie könnte so aussehen:

Verkäufer und Käufer haben folgende Mängel an der Küche festgestellt:
Mangel 1
Mangel 2
Mangel 3

Diese Mängel sind im Kaufpreis bereits abgezogen.

Verkäufer und Käufer haben die Küche zusammen besichtigt.
Der Verkäufer gibt an, keine weiteren Mängel zu kennen,
Der Käufer gibt an, keine weiteren Mängel zu sehen.

Verkäufer und Käufer einigen sich auf einen Ausschluss der Sachmangelhaftung für den Verkäufer.
Bei dem Verkauf der Einbauküche handelt es sich um einen Privatverkauf.
Die gesetzliche Gewährleistung bleibt von diesem Ausschluss unberührt.
Der Verkäufer übernimmt keine Gewährleistung und keine Garantie.

Verkäufer und Käufer erklären mit ihrer Unterschrift, dass die Küche der zugesagten Beschaffenheit entspricht.

Zum Abschluss kommen dann noch Datum, Ort und Unterschriften von Verkäufer und Käufer.

ORT, DATUM ………………………….

……………………………………….
Unterschrift Verkäufer

……………………………………….
Unterschrift Käufer

Aus all diesen Informationen können sie sich nun einen passenden Kaufvertrag für eine Einbauküche basteln.
Wir halten persönlich nichts von einem festen Muster als Download.

Ein weiterer Punkt der vielleicht noch zu erwähnen sei ist der Fall in dem die Einbauküche in der Wohnung bleibt. Dann müsste der Kaufvertrag für die Einbauküche einen weiteren Passus enthalten.

Die Einbauküche steht aktuell in der Wohnung ORT,ADRESSE
Verkäufer einigen sich auf folgende Übergabe der Einbauküche:

Der Verkäufer belässt die Einbauküche in der Wohnung.
Der Verkäufer räumt die Einbauküche aus.
Der Verkäufer reinigt die Küche mit einem feuchten Tuch.

Der Käufer übernimmt die Küche im eingebauten Zustand.

 


AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.