Kein Schadensersatz bei Renovierung vor Möbellieferung

Eine Frau bestellte sich bei einem Versandhändler eine neue Couchgarnitur mit Hocker für 1700 Euro. Voller Vorfreude renovierte sie ihr Wohnzimmer und strich die Wände in einer zum Farbton der neuen Möbel passenden Farbe. Als der Händler nicht liefern konnte, verlangte die Frau 500 Euro für die Farbe und 700 Euro für ihre Arbeit als Schadensersatz. Sie begründete dies damit, dass sie im Vertrauen darauf, dass die Möbel geliefert würden, die Arbeiten vorgenommen habe.

Vor Gericht scheiterte sie mit ihrer Klage. Schadensersatz, so die Richter, stehe ihr nur zu, wenn die Renovierung „vergeblich“ gewesen wäre. Dies sei ab nicht der Fall, da sie auch andere Möbel in ihr Zimmer stellen könne.
Landgericht Coburg Az: 33 S 102/08



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