Böschung zum Nachbargrundstück

W ir besitzen seit kurzem ein Reihenmittelhaus. Unser Haus besitzt einen 10 m langen Garten. Da Niveau unseres Hauses und Garten ist 50cm höher als das des Nachbarn. Das Problem ist, dass dort eine Böschung existiert. Im Bereich der Terrasse wurde vom Bauträger eine Stützmauer ausgeführt, die allerdings nur 4m lang ist. Wir haben auf unserer Grundstücksseite diese Stützmauer auf eigene Kosten um 2m verlängert. Weiter hinten gleicht sich das Niveau etwas an. Am Ende bleiben ca. 40cm Höhenunterschied.

Erdreich sackt auf Grundstück des Nachbarn ab

Das Problem: Unsere Nachbarn erwarten, dass ihr Grundstück eben bis an die Grenze geht und keine Böschung auf ihrem Grundstück existiert. Sie möchten aber selber dafür keine Maßnahmen ergreifen, sondern sind der Ansicht, dass wir dafür sorgen müssen, dass unser Erdreich nicht in ihre Richtung absackt und abrutscht. Sie haben angekündigt, die vorhandene Böschung mit dem Spaten abzugraben. Es ist klar, dass dann unsere Erde abrutscht mit der Zeit und auch unser Garten davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir sehen nicht ein, warum wir auf unsere Kosten eine weitere Befestigung errichten sollen.
Ein Versuch eine gemeinsame Befestigung zu errichten ist bereits gescheitert, da die Nachbarn dafür kein Geld und keine Arbeitsleistung erbringen wollen.

Wie sieht hier die Rechtslage aus?



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