Sturmschaden: Gutachter muss eingelassen werden auch wenn Zweifel bestehen

Von seiner Versicherung wollte ein Versicherter einen Sturmschaden in Höhe von 4500 Euro ersetzt haben. Als das Unternehmen einen Gutachter schickte, um sich den Schaden anzusehen, weigerte sich der Mann, ihn herein zu lassen. Daraufhin lehnte die Versicherung die Zahlung ab, der Hausbesitzer zog vor Gericht.

Dort gab er an, er habe den Gutachter nicht hereingelassen, weil dieser in einem früheren Schadensfall zu einem für ihn negativen Ergebnis gekommen sei. Die Richter ließen diesen Grund nicht gelten. Wer von seiner Versicherung wegen eines Schadens Geld fordere, muss an der Untersuchung des Schadens mitwirken. Dazu gehört auch, den von der Versicherung geschickten Sachverständigen zu unterstützen.
Landgericht Köln Az: 24 S 28/04



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