Wetterlage: Unterschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

Auch wer im Rahmen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bleibt, kann unter bestimmten Umständen zu schnell fahren. Darauf verweisen ARAG Experten in einem konkreten Fall: Ein Autofahrer hatte bei Dunkelheit, Schneefall und Hagel eine Bundesstraße mit 90 km/h befahren, maximal 100 km/h waren erlaubt. Er kam von der glatten Straße ab und landete im Graben.

Die Richter des Landgerichts Hannover bewerteten seine Fahrweise trotz Unterschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit angesichts der Wetterlage als grob fahrlässig. Seine Kaskoversicherung musste daher für den Schaden am Wagen nicht zahlen.

Nach Paragraf 3 der Straßenverkehrsordnung hat ein Fahrer seine Geschwindigkeit u.a. den Wetter- und Sichtverhältnissen anzupassen. Er muss in der Lage sein, sein Fahrzeug ständig zu beherrschen
Landgericht Hannover Az: 11 O 141/03



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