Vorfahrt darf nicht erzwungen werden

Die üblichen Vorurteile gegen Fahrer der Automarke mit dem Stern kennen wir ja alle. Sie haben eine „eingebaute Vorfahrt“ nutzen Behindertenplätze ohne Grund, fahren Mit Wackeldackel auf der Ablage und sitzen Sonntags in ihrem Fahrzeug mit Hut auf dem Kopf und unterschreiten jede Richtgeschwindigkeit. Auch wenn dies alles Vorurteile sind, so treffen einige doch leider immer wieder zu.

Eine Verhaltensweise zumindest ist von rechtlicher Bedeutung. So ist es jedem Fahrzeugführer verboten, sich die Vorfahrt zu erzwingen. Wer zum Beispiel in eine Kreuzung einfährt, ohne die Vorfahrt der anderen zu beachten, der haftet auch für einen eventuellen Schaden.

Man sieht dies oft. Da wird vom Straßenrand losgefahren und der ankommende Wagen muss scharf bremsen. Kommt es in einem solchen Fall haftet der Vorfahrtsdieb in erheblichem Maße zusammen mit dem, der auf den Vordermann aufgefahren ist.
OLG Saarland Az: 409/06



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