Vollkasko zahlt nicht bei alkoholtypischen Ausfallerscheinungen

Obwohl er Antidepressiva genommen und mehrere Gläser Rotwein getrunken hatte, fuhr ein Pkw-Besitzer mit dem Wagen und beschädigte ihn. Den Schaden von 4261,66 Euro sollte die Vollkasko zahlen. Die weigerte sich.

Zu Recht, urteilte das Gericht. Der Autofahrer sei durch Medikamente und Rotwein nicht mehr fahrtüchtig gewesen und habe „alkoholtypische Ausfallerscheinungen“ gezeigt die Folgen dafür muss die Versicherung nicht tragen.

Wir sehen also, auch bei der Begleichung eines Versicherungsschadens durch die Vollkaskoversicherung ist bei der Fahrt unter Alkohol nicht zu spaßen.
Amtsgericht Frankfurt, 31 C 1869/10

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