Unfall wegen falscher Wegangabe vom Navigationsgerät

Die nächste Rechtsfrage wird ein wenig Lustig.
Nehmen wir an der Fahrer eines Fahrzeuges ist nachts in unbekannter Umgebung unterwegs und fährt der Beschreibung seines Navis nach. Es geht über Stock und Stein und der Fahrer ist guter Dinge sein Ziel in kurzer Zeit zu erreichen.
nur noch einmal links abbiegen und ich bin da denkt er.

Blinker links und abgebogen, aber nicht in die Querstrasse, sondern vom Ufer in den See.
Jetzt kommt die Frage. Muss der Fahrer den entstandenen Schaden an der Uferbegrenzung Zahlen?
Muss ihm vielleicht jemand den Schaden an seinem Fahrzeug zumindest zum Teil ersetzen?
Kann das Navi eine Teilschuld am Unfall haben?

Die Auflösung kann natürlich nicht für jeden Fall gelten, aber in diesem speziellen, müsste der Fahrer nicht den ganzen Schaden bezahlen und der Navihersteller musste sich an den Kosten beteiligen.
Neuere Urteile hebeln die Haftung der Navigationsgeräte Anbieter aber aus.

Interessante dazu noch der Unfall in einer Berliner Unfall Station. Weil er durch die Fahrgäste und deren schreiende Kinder abgelenkt war, landete der Taxifahrer im Untergrund. Als grobe Fahrlässigkeit wurde der Unfall aber nicht gewertet. Daher müsste der Fahrer den Schaden auch nicht komplett bezahlen.

Ebenfalls Glück im Unglück hatte der Autofahrer in einem Parkhaus. Er war auf der Suche nach einem freien Pakrplatz.
die schlechte und unzureichende Beschilderung führten aber dazu, dass er eine Treppe herunter fuhr.
Auch er müsste den Schaden nicht allein tragen.



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