Radfahrer haftet für Unfall auf Gehweg

Radfahrer haftet für Unfall auf Gehweg
Ein Fahrradfahrer fuhr mit etwa 20 km/h entgegen der Fahrtrichtung auf einem Gehweg. Als ein Fahrer mit seinem Auto ausparkte, stießen Pkw und Radler zusammen. Der Radfahrer sah die Schuld beim Autofahrer: Dieser habe nicht ausreichend auf den Verkehr geachtet. Er klagte auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Das Gericht lehnte die Klage des Radfahrers jedoch ab. Denn dieser habe sich dadurch, dass er gegen die Fahrtrichtung unterwegs war, derart verkehrswidrig verhalten, dass er die Alleinschuld an dem Unfall trage.
Amtsgericht Darmstadt Az: 304 C 181/08

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