Polizeikontrolle: Reden ist Silber- Schweigen ist Gold

Achtung Kontrolle die Polizei steht wieder an allen Ecken. Wer bei einer Polizeikontrolle oder von dem PROVIDA Team auf der Autobahn oder Landstraße angehalten wird, der hat nicht ohne Grund die Aufmerksamkeit der Beamten erregt.

Nur sehr selten halten Polizeibeamte einen Fahrzeugführer ohne Grund an. Selbst wenn es nur das Bauchgefühl des beamten ist das ihn dazu verleitet den Fahrzeugführer einzuhalten, so kann man durchaus davon ausgehen dass zumindest ein Verdacht nahe liegt, dass der Autofahrer etwas falsch gemacht hat.

Nachdem der Polizeibeamte seinen Namen genannt hat kommt dann oft die Frage: Sie wissen, warum wir sie angehalten haben?
Und nun sprudelt es nur so aus einem heraus.

Ja ich war zu schnell, und ich hatte es eigentlich, oder der auf der linken Seite ist doch schon so lange so langsam gefahren musste ich ihn einfach rechts überholen, ja ich weiß hier hätte ich Vorfahrt beachten müssen, ja ich habe gesehen das die Ampel rot war usw.

Sind alles nur Ausreden und können einen ordentlich in Bedrängnis bringen. Nehmen wir also einmal den Fall wo ein Autofahrer angehalten wird, weil er die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hat. Fragt nun der Polizeibeamte, Sie wissen ja wohl dass sie zu schnell gefahren sind? Und man diese Frage damit beantwortet, dass man den Geschwindigkeits Verstoß zugibt und dann noch hinzufügt ich hatte es eilig oder ich hatte einen Termin so kann und muss der Beamte nicht mehr von einer fahrlässigen Handlung ausgehen, sondern kann den Fahrzeugführervorsatz unterstellen.
In einem solchen Fall kann sich der Bußgeldbescheid gleich mal verdoppeln.

Wer gegenüber einem Polizeibeamte lediglich seinen Namen und Adresse preisgibt sich aber zu dem Vorfall als Beschuldigter nicht äußert, mag durchaus die weitere Aufmerksamkeit der Beamten auf sich ziehen, er macht dabei einen entscheidenden Fehler nicht, sich nämlich selbst zu belasten.

Auch wenn man gern versuchen möchte den Polizisten nieder zustimmen sagt ich hatte es eilig musste zu einem Termin und mein Arbeitsplatz hängt davon ab, so mag dies zum einen durchaus der Wahrheit entsprechen, zum anderen auch aus moralischer Sicht vielleicht den Vorfall erklären, eine Entschuldigung ist es aber nicht. Da der Polizist durch diese Angabe nicht nur keine mildernden Umstände zulässt, sondern sogar die Strafe erhöhen kann nämlich dadurch dass er der Bußgeldstelle meldet das Vorsatz vorliegt, so ist doch verständlich wenn man sagt:

Wer sich verteidigt klagt sich an!



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