Medizinisch psychologisches Gutachten bei Alkohol auf dem Farrad

Wer keinen Führerschein besitzt, kann im Strassenverkehr sich trotzdem nicht alles erlauben. So wurde ein Fahrradfahrer zur Einholung eines medizinisch-psychologisches Gutachtens verdonnert, um seine Eignung zur Führung von Fahrzeugen im Strassenverkehr unter Beweis zu stellen.

Er war mit fast 1,7 Promille auf dem Fahrrad erwischt worden konnte die Kosten für das Gutachten aber nicht bestreiten. Deshalb verbot ihm die Straßenverkehrsbehörde das Führen aller Fahrzeuge also auch das seines Fahrrades im Strassenverkehr.

Das wollte der Mann nicht einsehen, aber das Gericht lehnte seine Klage ab. jeder Verkehrsteilnehmer hat die Kosten für die Verkehrssicherheit zu tragen. Am Fahrrad ist es eine Lampe die gekauft werden muss also auch das Gutachten wenn man der Meinung ist, der Verkehrsteilnehmer ist zur Teilnahme am Strassenverkehr nicht geeignet.

So wird er seinen Drahtesel nun wohl stehen lassen müssen und einen Führerschein erst gar nicht mehr machen können, solange er das Gutachten nicht nachreicht.

Wer auf dem Fahrrad betrunken am Verkehr teilnimmt, hat die gleichen Folgen zu erwarten, als wenn er mit dem Auto unterwegs ist.

Lieber das Geld für eine Taxifahrt ausgeben und sicher nach Hause kommen. Schlimmer noch, wer auf dem Fahrrad betrunken erwischt wird, riskiert auch seinen Führerschein, was besonders schlimm ist, wenn man auf diesen aus arbeitstechnischen Gründen angewiesen ist.

Auch wenn viele Gerichte bei überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrverbot gegen Geldstrafe aussetzen, so ist die bei einer Alkoholfahrt selten der Fall.
Verwaltungsgericht Neustadt AZ: 3 L 295/07

AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.