Handy: Wegdrücken kann teuer werden

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Das benutzen des Handys im Auto ist laut Straßenverkehrsordnung verboten.eine unerlaubte Handynutzung nicht jedoch schon dann vor, wenn der Autofahrer das Telefon auf dem Beifahrersitz liegen hat und dieses zu klingeln beginnt. Ab dem Zeitpunkt wo er es in die Hand nimmt und den Anrufer wegzudrücken gilt dieses Verhalten wie die Benutzung des Handys am Ohr. Damit hat das Oberlandesgericht Köln bereits das Halten des Handys als Ordnungswidrigkeit eingestuft und dem Antrag auf Erteilung eines Bußgeldes von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg stattgegeben.

Telefonieren bei Rot ist ebenso nicht erlaubt. Wer an der roten Ampel mit laufendem Motor das klingelnde Mobiltelefon in die Hand nimmt und erwischt wird, muss 40 Euro Bußgeld zahlen. Dazu gibt es einen Punkt in der Flensburger Sünderkartei. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gespräch zustande gekommen ist. Es zählt einzig, dass der Fahrer das Handy benutzt hat und die Benutzung liegt eben immer dann vor, wenn das Handy bei laufendem Motor in die Hand genommen wird.

Anders sieht es aus, wenn statt des Handys, also ein Mobiles Telefon, der Hörer des Festnetz Telefons benutzt wird.
Hier sagt die Straßenverkehrsordnung, das ist kein Mobiltelefon im Sinne des Gesetzes, das darf bedient werden.
Da die Reichweite bei aktuellen Geräten aber maximal 300 Meter beträgt, dürften die Fälle in denen ein Verkehrsteilnehmer beim Telefonieren mit dem Festnetztelefon erwischt wird, doch eher die Ausnahme sein.
Az.: OLG Hamm, 2 Ss OWi 811/05

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