Fahrverbotsumgehung durch höhere Geldbuße

Neben den Regelfahrverboten bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, bei Unterschreitung des Sicherheitsabstandes, beim Überfahren einer roten Ampel oder beim Fahren unter Alkoholeinfluss kann ein Fahrverbot aber auch als Nebenstrafe nach § 44 StGB verhängt werden, wenn eine Straftat bei oder im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen wurde. Das bekannteste Fahrverbot mit einer Dauer von 1 bis zu 3 Monaten wird nach § 25 StVG erhoben und richtet sich gegen Autofahrer denen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit durch die Verwaltungsbehörde der Führerschein entzogen wird.

Die verschiedenen Fahrverbote erläutern wir in unserem Ratgeber Fahrverbote zeigen Anhand von Urteilen welches Fahrverbot zulässig ist, wie man den Verlust des Führerscheins umgehen kann und in welchen Fällen ein Verbot zum Führen eines Kraftfahrzeugs ausgesprochen wird.

Fahrverbotsumgehung durch höhere Geldbuße
Ein Fahrverbot soll durch seine erzieherische Wirkung dem Fahrer sein Fehlverhalten aufzeigen und zukünftige Verkehrsverstöße vermeiden. Unter diesem Aspekt ist zu prüfen, ob eine erhöhte Geldbuße den gleichen Erziehungs- und Besinnungseffekt erzielt wie es das Fahrverbot erlangen könnte. Ein Fall käme in betracht, wenn die Höhe der Geldbuße den Fahrzeugführer finanziell schwer zu schaffen machen würde.
Oberlandesgericht Hamm Az: 2 Ss OWi 1221/96

AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.