Fahrradweg in falscher Richtung befahren

Trotz Verbotes befuhr ein junger Radfahrer den Fahrradweg auf der falschen Seite und brachte durch sein Verhalten ein Kind auf seinem Fahrrad zu Fall, dass ihm entgegen kam und sich verunsichert fühlte was zu seinem Sturz führte.

Die Eltern des Kindes verlangten darauf hin vom Verursache Schmerzensgeld für die beim Unfall zugezogenen Schmerzen. Vor dem Nürnberger Landgericht kam der Fall vor den Richtertisch. Hier gaben die Herren in ihren Roben den Eltern des Kindes Recht und verurteilten den Radfahrer zur Zahlung von Schmerzensgeld. Wer offensichtlich Verbote missachtet, muss sich über die Folgen im klaren sein und die Konsequenzen tragen.
Landgericht Nürnberg Az: 2 S 6548/90

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