Beim Bremsen in Bus verletzt

Wer sich im Bus nicht festhält, hat selbst Schuld, wenn er bei einem Bremsmanöver verletzt wird
Als ein Linienbus stark bremste, rutschte eine Mitfahrerin von ihrem Sitz, schlug gegen eine Metallstange und verletzte sich im Gesicht und am Nacken. Sechs Wochen lang konnte sie nicht arbeiten. Ihr Arbeitgeber verklagte das Busunternehmen und verlangte 3000 Euro für den Arbeitsausfall. Das Gericht gab der Klage jedoch nicht statt. Die Frau, so die Richter, sei überwiegend selbst schuld. Sie habe ein Buch gelesen, sich nicht festgehalten und auch nicht auf den Verkehr geachtet. Dazu sei sie jedoch laut Beförderungsbedingungen verpflichtet.
LG Bonn Az: 5 S 43/12



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