Autofahrer trägt kein Mitverschulden wenn Fußgänger bei Rot über die Straße geht

Wer bei einer roten Ampel die Straße überquert, kann nicht auf ein Mitverschulden der Autofahrer pochen, wenn es zu einem Unfall kommt. Hier trägt der Fußgänger wegen leichtsinnigem Verhalten alle Folgen des Unfalls.

So hat das OLG Koblenz entschieden und dem Verkehrsteilnehmer zu Fuß eindeutig aufgezeigt, dass die Straße den Fahrzeugführern gehört. Zwar müssen diese sorgsam fahren, auf die Fehler anderer gefasst und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs sein, an den elementaren Haltepunkten aber kann ihnen keine Schuld übertragen werden, wenn eindeutige Zeichen missachtet werden.
OLG Koblenz: Az:12 U 1184/04



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