Abschleppen eines Fahrrades vom Gehweg

Ein Mann stellte sein Rad in der Fahrradstation des Münsteraner Hauptbahnhofs ab. Von dort wurde es durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes entfernt. Die Begründung: Das Rad behindere den Fußgängerverkehr.

Der Radbesitzer wollte die Strafe fürs Entfernen nicht zahlen. Zu Recht, wie die Richter erkannten. Da das Rad nur 70 Zentimeter in einen mehr als sechs Meter breiten Gehweg ragte, stellte es keine Behinderung dar.
Oberverwaltungsgericht NRW Az: 2239/08

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