Wer zahlt eine zerbrochene Scheibe in der Mietwohnung?

Grade in der kalten Jahreszeit kann es schon mal vorkommen, dass eine Glasscheibe wegen den Minusgraden einen Sprung bekommt oder sogar ganz verbricht. Es gibt aber auch andere Gründe warum eine Scheibe zerbricht.
Ausgenommen sind hier Schäden durch Steinwurf oder sonstige fahrlässige wie vorsätzliche Gründe.
Es geht bei dieser Rechtsfrage schlicht um die Frage zu einem Fall, in dem in einem Wintergarten eine Scheibe einen Riss bekam, für den ursächlich die hohe Kälte draußen war. Was denkt ihr, wer muss einen solchen Schaden an der Mietwohnung bezahlen und warum?

Eigentlich ist die Antwort ganz einfach.
Der Vermieter hat die Wohnung in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten.
Dabei kann er Reparaturen die der Schönheit genüge tun, auf den Mieter abwälzen.
Das sind die Schönheitsreparaturen wie Anstreichen der Wände, Decken, Heizungen usw.
Mit Hilfe einer Klausel zu Kleinreparaturen sind auch Schäden an der Mietwohnung auf den Mieter umzulegen, die in seinem ständigen Gebrauch liegen.
Wie aber nun sieht es beim Sprung einer Glasscheibe wegen der Kälte aus?

Glasscheiben gehören nicht zu den anerkannten Schönheitsreparaturen.
Weder ihr Austausch, noch eine Reparatur daran.
Diese Reparaturen sind vom Vermieter zu übernehmen,
sofern er dem Mieter nicht nachweisen kann,
dass dieser die Scheibe fahrlässig oder vorsätzlich zerstört oder beschädigt hat.



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