Treueaktion. Wenn die Treuepunkte nicht eingelöst werden könne

Auch wenn ein Messerhersteller nicht liefern kann: Supermarkt darf Treueaktion nicht vorzeitig beende.n Eine Supermarktkette warb damit, dass Kunden, die genügend Treuepunkte sammelten, Markenmesser zum Vorzugspreis erhalten könnten. Die Nachfrage war bei der Aktion jedoch so groß, dass der Messerhersteller nicht genügend Ware liefern konnte.

Die Supermarktkette beendete die Aktion daher vorzeitig, die Kunden blieben auf ihren Treuepunkten sitzen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagte gegen die Supermarktkette und bekam recht. Die Aktion hätte nicht einfach beendet werden dürfen: Bei derlei verkaufsfördernden Maßnahmen, so die Begründung, müssen die Bedingungen eindeutig angegeben und auch eingehalten werden. Sonst werde der Verbraucher getäuscht, so das Gericht.
BGH Az: I ZR 175/12



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