Tip: Wichtige Sachen per Einschreiben mit Rückschein verschicken

Nein, das ist so nicht richtig und kann in besonderen Fällen sogar schädlich sein.

Bei einem Einschreiben bekommt man lediglich einen Einlieferungsbeleg. Dieser ermöglicht einem das Absenden zu beweisen. Nicht aber, dass der Brief auch angekommen ist oder gar, was in dem Umschlag drin war. Theoretisch könnte man auch einen leeren Umschlag per Einschreiben versenden.

Macht es Sinn per Rückschein zu senden?

Nicht wirklich. Viele glauben, damit wäre rechtssicher bewiesen, dass der Empfänger den Brief auch erhalten hat.
Das ganze hat nur den Anschein, dass man einen auf dicke Hose machen möchte. Nach dem Motto, hoppla, hier kommt aber ein wirklich wichtiger Brief, hat ein Einschreiben mit Rückschein wenig Aussagekraft.

Warum also ein Einschreiben versenden?

Gute Frage, weil man vielleicht schlicht weg zu viel Geld hat. Kostet der normale Brief 55 Cent, so sind für ein Einschreiben 4,40 Euro zu zahlen.
Zwar ist der Inhalt dann bis zu 30 Euro versichert, soviel kostet ein DIN A4 Blatt aber sicher nicht. Ist der Empfänger nicht zu Hause landet der Brief auf dem Postamt und gilt ebenso als nicht zugestellt.

Wir haben also gelernt, das Einschreiben ist ein Brief, der sein Geld nicht wert ist.
Wer einen wirklich wichtigen Brief versenden muss, der lässt diesen durch einen Gerichtsvollzieher zustellen. Der Gerichtsvollzieher beglaubigt nämlich auch den Inhalt des zugestellten Schreibens in einer Zustellungsurkunde.
Das hat Hand und Fuss. Bei Kündigungen, etwa der Mietwohnung, einem Vertrag im Fitnessstudio usw. ist es besser die Kündigung persönlich mit einem Zeugen zu übergeben.



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