Ratgeber mit den wichtigsten Grundregeln einer Patenschaft

Wird man eingeladen eine Patenschaft zu übernehmen, so ist dies ein großer Vertrauensbeweis. Eine Patenschaft ist aber mehr als nur eine nette Geste, sie bringt auch Verpflichtungen mit sich. Wir zeigen ihnen wie aus einer Patenschaft ein Bund fürs Leben werden kann. Lesen sie unseren großen Ratgeber Pate werden – Patenschaft übernehmen und informieren sie sich umfassend über die Patenschaft für ein Kind.

Wer eine Patenschaft für ein Kind übernehmen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt und Mitglied in der Kirche sein. Ohne Zugehörigkeit zur Kirche ist es zwar möglich Taufzeuge zu werden, man wird aber nichts ins Taufbuch übernommen, dass den Eltern von der Kirche ausgehändigt wird.

Die Dauer einer Patenschaft ist je nach Konfession unterschiedlich festgelegt. Die katholische Kirche wirbt dafür, dass eine Patenschaft für immer geschlossen wird. In der evangelischen Kirche ende sie formal nach der Konfirmation. Damit sollte aber der geschlossene Bund nicht beendet werden, denn einen neutralen Ansprechpartner kann jedes Kind gebrauchen. Gerade in der Pubertät nehmen Kindern Ratschläge von fremden Erwachsenen leichter an, als von den eigenen Eltern.

Zwar besteht keine gesetzliche Regelung der Pflichten eines Paten, moralisch sind sie aber dafür verantwortlich, das Kind auf seinem Lebensweg begleiten. Dies müssen nicht nur Geschenke sein, gerade als Ansprechpartner in Krisen sind Paten unerlässlich. Natürlich ist eine Patenschaft auch eine finanzielle Angelegenheit. Die Gesellschaft und natürlich die Kinder erwarten von einem Paten kleine Geschenke, die die Eltern entlasten und den Kindern gefallen.

Ein wie verbreiteter Irrglaube ist, dass Paten beim Tod der Eltern verpflichtet sind, dass Kind aufzuziehen. Dies geht zudem nicht automatisch, sondern müsste vom Vormundschaftsgericht bestätigt werden. Allerdings haben sich die Eltern bei der Vergabe der Patenschaft vielleicht auch dazu Gedanken gemacht und sollten diese notariell verfasst zum Taufbuch geben.

Mit diesem kleinen Ratgeber wissen sie nun die wichtigsten Grundregeln einer Patenschaft. Nutzen sie die weiterführenden Links für intensive Informationen zur Patenschaft.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.