Ratgeber Handy Fallen: Tipps und Tricks für eine kleine Telefonrechnung

Vorsicht bei Flirt-oder Gewinn-SMS, unbekannten Nummern und Abo-Abschlüssen: Das alles kann Ihre Handy-Rechnung ganz schön in die Höhe treiben! Wir erklären die häufigsten Abzock- Maschen und geben wichtige Tipps in unserem neuen Ratgeber Handy-Fallen.

Das passiert mir nicht! Abo-Fallen schnappen nur bei naiven Menschen zu, davon waren bis vor Kurzem noch viele Verbraucher überzeugt. Doch jetzt sind sie selbst hineingetappt. Schuld kann eine App gewesen sein, die sie sich auf ihr Smartphone geladen haben. Irgendwie sind sie wohl auf einer Werbeleiste gelandet auf der sich eine Kostenfalle versteckt hat.

Der Schock kam mit der Handyrechnung. Knapp fünf Euro lässt sich so mancher Dienst bezahlen. Handy-Abzocker werden immer dreister, die Kosten-Fallen immer raffinierter.
Wir zeigen ihnen in diesem Ratgeber welche Kostenfallen auf sie lauern und wie sie sich davor schützen können.

Handy Falle: Flirt SMS versprechen die große Liebe
Mit Flirt-SMS a la „Hast du Lust, mit mir einen Kaffee trinken zu gehen?“ oder „Ich muss es jetzt einfach schreiben: Ich finde dich total süß“ von irgendeiner unbekannten Nummer geht der ganze „Spaß“ los. Antwortet man, wird man immer wieder in Gespräche verwickelt und mit möglichen Treffen hingehalten.

Der Haken: Bei jeder SMS, die man schickt, werden mindestens 1,99 Euro fällig. Hinter den vermeintlichen Traumpartnern stecken nämlich trainierte „Fachkräfte“, die durch überzeugendes 160-Zeichen-Gesäusel dem SMS-Partner das Geld ans der Tasrhe ziehen wollen und es auch nicht in wenigen Fällen schaffen.

Ratespiele und dubiose Tests
Nichts für schlaue Köpfe: Verbraucherschützer warnen immer wieder eindringlich vor Intelligenztests oder Ratespielen im Internet, die auf Wehseiten als Werbefenster aufgehen. Diese Spielchen selbst kann man zwar kostenlos absolvieren – doch das Ergebnis gibt es erst dann, wenn man seine Handynummer eingegeben hat. Ein Klick auf den „Absenden“-Button und schon schnappt die Kosten-Falle zu. In Form eines Handy-Abos, das für teure monatliche Gebühren zum Beispiel Bildschirmlogos oder Klingeltöne liefert.

Anrufe in Abwesenheit
Diese Masche ist besonders fies: Das Handy klingelt nur kurz und zeigt anschließend – wie üblich – „Anruf in Abwesenheit“ auf dem Display an. Die Nummer: unbekannt. Und schon packt einen die Neugier, und man ruft zurück. Sehr gefährlich! In der Regel landet man bei teuren Hotlines. Dahinter können sich Sex-Angebote oder eine Tonband-Ansage verstecken. Bei dieser Ansage hat man das Gefühl, man könne durch irgendeinen technischen Fehler ein fremdes Gespräch belauschen. Wie aufregend! Und je länger man hier lauscht, klar – desto teurer wird es!

Abofallen bei Smartphones: App In App total apgefahren
Ein Klick und man ist in die Abo-Falle getappt.
Fest steht: Smartphones erleichtern den Alltag und sorgen für jede Menge Spaß. Der hört aber schnell auf, wenn der Gebührenzähler unbarmherzig mittickt. Vor allem in der riesen Masse der App -Angebote geht das schnell. Dort tauchen häufig Werbeleisten auf, bei denen ein einziger Klick darauf genügt, um ein teures Abo abzuschließen. Und: Oft werden Nutzer darüber nur in einer unverbindlich klingenden SMS informiert, die man meist gedankenlos löscht.

Vorsicht beim Online-Banking
Online-Banking funktioniert immer häufiger nur noch mit Handy. Die Überweisung wird zwar wie gewohnt am Computer durchgeführt, doch die TAN zum Abschluss des Geldtransfers bekommt man aufs Mobiltelefon geschickt. Achtung: Wer mobile TANs nutzt, darf auf keinen Fall vom Smartphone überweisen, sondern sollte dies vom PC aus tun. Sonst haben Hacker leichtes Spiel und können ungehindert persönliche Daten ausspionieren.

Außerdem wichtig: keine Zugangsdaten auf dem Handy speichern! Geht dieses verloren, hat der „Finder“ direkten Zugriff aufs Online-Konto.

Neues Handy passt nicht zum Vertrag
In ist, wer ein Smartphone hat. Doch hat man dazu keine Internetnutzung im Handy-Vertrag, ist man auch ganz schnell wieder out. Dann rechnet der Mobilfunkbetreiber meist über den so genannten automatisch voreingestellten Datentarif“ ab, und da können zehn Minuten Internetsurfing ganz schnell mal über zehn Euro kosten.

Megateure Meinungsmache
Vor allem im Fernsehen zielen immer mehr Sendungen auf „Voting per SMS oder Anruf“ ab. Wer soll die Sendung verlassen? Wer kommt eine Runde weiter? „Stimmen Sie jetzt ab!“, heißt es dann. Ein Anruf aus dem Festnetz kostet meist 0,50 Euro, aber Vorsicht: „Mobilfunkgebühren können abweichen“. Und meist tun sie das wirklich – und zwar gewaltig! Denn hier kommt in der Regel ein kräftiger Aufschlag des Mobilfunkbetreibers dazu.

Falsche Gewinnversprechungen
Das Handy klingelt und eine monotone Tonbandstimme zwitschert: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ Um den Gewinn zu bestätigen, muss man nur schnell eine bestimmte Nummer anrufen … Bloß nicht! Diese Anrufe können bis zu drei Euro pro Minute kosten – und den versprochenen Preis gibt es natürlich auch nicht.

Kostenfalle Handy im Urlaub
Es sind die schönsten Wochen im Jahr, doch gerade für Smartphone-Nutzer gibt es zu Hause oft ein böses Erwachen. Ein kurzes „E-Mail-Checken“ per Handy kann bis zu 20 Euro kosten – so teuer ist beispielsweise der Datenempfang außerhalb der EU. Bei einem langen Urlaub kann da ganz schön was zusammenkommen.



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