Muss ich das Taxi in der ersten Reihe nehmen?

Es kommt schon mal vor, dass ihnen ein Taxifahrer nicht so sympathisch ist. Müssen sie trotzdem bei ihm mitfahren, nur
weil er der Erste in der Wartereihe ist?

Nein, grundsätzlich können Sie in jeden Wagen einsteigen, in den Sie möchten. Weigert sich der Fahrer, die Fahrt zu übernehmen, dann lassen Sie sich seinen Namen nennen, oder notieren Sie sich die Ordnungsnummer unten rechts an der Heckscheibe. Ihre Beschwerde können Sie an die Taxizentrale oder die Taxibehörde richten.

Immer wieder werden Kunden ans erste Taxi verwiesen. Dabei darf man sich das Auto aussuchen, das einem zusagt. Auch der Sitzplatz kann frei gewählt werden. Fahrer müssen auch sehr kurze Strecken akzeptieren, lange Überlandfahrten dürfen sie ablehnen.
In einigen Taxis wird die Fahrt neuerdings fotografiert. Das ist rechtens, muss aber vom Fahrer vorher angesagt werden.
Stört Sie das laute Radio oder der Funk, muss der Fahrer sie leiser machen, aber nicht ausschalten.
Die Wahl der Strecke führt am häufigsten zum Streit. Prinzipiell muss der Fahrer den kürzesten Weg nehmen, außer der Gast wünscht sich ausdrücklich eine andere Route, etwa über die Autobahn.
Das Taxameter muss stets eingeschaltet sein, nur so sind Sie als Passagier abgesichert. Wichtig: Kann der Fahrer auf größere Geldscheine nicht herausgeben, geht dies zulasten des Fahrgastes. Besser vor dem Einsteigen nachfragen, ob er genug Wechselgeld hat.
Wer glaubt, zu viel bezahlt zu haben, sollte sich eine Quittung mit Preis, Start, Ziel, Datum und Uhrzeit geben lassen und sich die Nummer des Taxis notieren. Anschließend die Taxi-Innung oder örtliche Polizei verständigen.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.