2015: Was müssen wir Wissen?

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Nur noch wenige Tage bis sich das Jahr 2014 verabschiedet. Das neue 2015 bringt einige Änderungen mit sich, die für viele interessant sein dürften.
Daher mal hier in Kürze beschrieben.

Der Mindestlohn kommt in Form eines Stundenlohns von 8,50 Euro für alle Arbeitnehmer. Einige, deren Tarifvertrag noch läuft müssen bis 2017 warten. Dann aber muss jeder Beschäftigte einen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten. Das ist die Theorie, wie die Praxis später aussieht wird sich zeigen.

Wer Steuern hinterzogen hat, muss sich sputen. Ab dem ersten Januar halbiert sich der Freibetrag für Bußgeldfreie Anlagen. Konnte man in diesem Jahr noch bis zu einer Summe von 50.000 Euro damit rechnen kein Strafzuschlag zu erhalten, so wird im neuen Jahr die Summe auf 25.000 Euro halbiert. Die Änderung nennt sich verschärfte Selbstanzeige und ob damit ein gewaltige Änderung daher kommt wage ich mal zu bezweifeln.

Das Plus an Elterngeld kommt im nächsten Jahr. Zwischen 300 und 1800 Euro und somit in etwa 65 Prozent vom bisherigen Verdienst für maximal 14 Monate erhalten Eltern, deren Kinder ab dem 1 Januar geboren werden. Dafür dürfen maximal 30 Stunden in der Woche weiterhin gearbeitet werden.
Gab es schon, ist aber nun doch etwas anders. Wer bisher zum Elterngeld
dazu verdient hatte, der musste Kürzungen bei der Sozialleistung hinnehmen. Das soll ab dem nächsten Jahr geändert werden. Es gibt zwar weniger Elterngeld, aber der Bezugszeitraum verlängert sich.
Der Partnerschaftsbonus ist neu und ermöglicht beiden Eltern nach der Geburt bis zu 30 Stunden in der Woche in Teilzeit zu arbeiten und gemeinsam je 14 Monate Elterngeld plus zu beziehen. So können aus 14 Monaten dann auch 28 Monate für beide werden.
Freuen sich die Eltern im nächsten Jahr über eine Mehrlingsgeburt, so gibt es für jedes weitere Kind einen Zuschlag von 300 Euro.

Auch die Elternzeit wurde geändert. Konnte man bisher zwölf Monate lang die Arbeit unterbrechen und eine unbezahlte Auszeit nehmen, so verlängert sich dieser Zeitraum nun auf zwei Jahre.

Hartz 4 Bezieher können sich über eine kleine Aufstockung freuen, die Pfändungsfreigrenzen werden auf knapp 1.070 Euro angehoben und Arbeitgeber können ab dem nächsten Jahr dem Mitarbeiter zu persönlichen Anlässen 60 statt bisher 40 Euro steuerfrei in Form von Sachgeschenken zukommen lassen. Das gilt auch für das Sponsoring von Arbeitsessen sowie Getränke und Essen im Kantinenbereich.

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