2013 ohne Praxisgebühr beim Arzt

Zehn Euro Beim Arztbesuch pro Quartal abzudrücken hat mir richtig gestunken. Die Praxisgebühr war und wird nie ein Hit werden, irgendetwas bewirken und schon gar nicht auf Verständnis bei den Kranken und Ärzten treffen. Der Arzt hatte einen enormen Aufwand wegen der Gebühr zu betreiben. Wer krank wurde ließ sich von der Praxisgebühr nicht abschrecken. Warum das ganze dann?

Der vorgeschobene Grund war, man solle einen Anreiz bekommen nicht bei jeder kleinen Krankheit zum Arzt zu laufen. Omas Hausmittel sollten da weiter helfen. Die unbedachte Inanspruchnahme von Arztleistungen solle eingedämmt werden, so die offizielle Aussage.
Ihr „armen“ Kranken, bleibt zu Hause und sterbt dort
könnte man eher meinen sei der Grund zur Einführung der Praxisgebühr gewesen.
Bereits seit Anfang 2004 zahlen wir sie nun und wer dieses Jahr über Weihnachten nicht mehr krank wird, wird sie wohl so schnell auch nicht wieder sehen.
Das sind acht Jahre in der man An Kassengebühr 320 Euro los geworden sein kann. Schaut man nun auf seine Abrechnung wie viel man jeden Monat an Krankenkassenbeiträge bezahlt und bedenkt man dass die Krankenkassen durch den Gesundheitsfonds auf zwölf Milliarden Euro Überschüsse in diesem Jahr gekommen sind, da bleibt einem die Träne in den Augen vor Verwundung stecken.

Wer nun aber denkt, die Praxisgebühr hätte für den Überschuss in den Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung geführt der irrt sich mehr als stark. Nur der guten Beschäftigungslage ist dies zu schulden. Zudem haben immer mehr Arbeitnehmer Angst zum Arzt zu gehen um nicht ihren Job zu verlieren. Das konnte man insbesondere während den schlechten Jahren 2008, 2009 und 2010 beobachten.

Ab dem ersten Januar 2013 ist dann aber Schluss mit der Zuzahlung beim Arzt. Die Praxisgebühr wird abgeschafft und kommt hoffentlich nie wieder.
In diesem Sinne, gute Besserung und ein langes Leben



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.