Beiträge von Raimund

    Ist es legal bei der Kauf von einer Immobilie mehr zu bieten als das Anzeigepreis um sicher zu sein die Immobilie zu bekommen?

    Ich meine, wenn der Verkäufer ein bestimten Preis auf Internet veröffentlicht hat, darf er die Immobilie teurer verkaufen weil es mehrere Käufer gibt, die Interese daran haben?

    Das passiert heute sehr oft. Ist es aber legal? Oder ist der Verkäufer an seine Anzeige und der daran stehende Preis gebunden?

    Hallo Anna, wenn die Konsole bis zum Versand in Ordnung war, geht der Versand zu lasten des Käufers. Wurde das Paket versichert versendet?

    Du solltest dich nun an den Käuferschutz wenden und dort die Sachlage klären.

    Das ist eigentlich ein normaler Fall der täglich mehrmals passiert.

    Letztlich müsste der Käufer beweisen, dass du wissentlich einen Mangel verschwiegen hast, was in deinem Fall aber wohl nicht passiert ist.

    Was aber meint der Käufer mit defekt? Was hat er angegeben?

    Du hast die Dinger verkauft und schuldest diese jetzt den Kaeufern. Wahrscheinlich wirst du sie aber nie erhalten. Jetzt musst du sehen, wie du dich mit den Kaeufern einigst. Um die vollstaendige Rueckerstattung der von den Kaeufern bezahlten Betraege wirst du letztendlich nicht herum kommen.

    Ist ein bekqannter Trick. Das von dir ueberwiesene Geld ist futsch und du wirst den Empfaenger nicht ermitteln koennen.

    Hallo Peter,

    eine Garantie besagt die Beseitigung eines Mangels. Aber Garantie besagt immer „bring-in“. Jedenfalls in der BRD. Einfaches Beispiel. Sie kaufen bei einem namhaften Elektronikkonzern im Laden einen TV. Nach kurzer Zeit ist das Ding defekt. Sie packen das also ins Auto und bringen es zum Händler. Dieser lässt es reparieren und informiert Sie per Postkarte, das Sie das Teil wieder abholen können. Wollen Sie da auch die Fahrtkosten erstattet haben ?

    So auch im Internet. Deshalb würde ich solche Sachen nie im Internet kaufen, wenn das mit dem „bring-in“ Service nicht klar geklärt ist. Was steht in den AGB von dem Händler ?

    Wir reden hier über den Videoverleih-Automaten Anbieter unter Willkommen bei Cinebank.

    Dieser stellt Systeme zur Verfügung, die es dem Betreiber ermöglichen, seinen Kunden DVDs und Bluray Filme an einem Automaten auszuleihen.

    Exemplarisch mal die AGBs eines Anbieters, wobei diese wohl bei allen gleich zu scheinen sind.

    AGB

    Dabei ist dort nichts von einer Auszahlung des Guthabens auf der Kundenkarte zu lesen.

    Vergleicht man die Kundenkarte hier mit einer Mobilfunk-Prepaid Karte so müssten die dazu gesprochenen Urteile doch eigentlich auch greifen.

    Ein Mobilfunkanbieter darf keine Gebühr dafür verlangen, dass er dem Kunden nach einer Kündigung das vorhandene Restguthaben erstattet. Auch das Berechnen überteuerter Mahn- oder Rücklastkosten ist unzulässig. Dies entschied das Landgericht Kiel.

    Weiter auch das Urteil von OLG München.

    Auszahlung von Prepaid-Guthaben an Mobilfunkkunden noch immer nicht störungsfrei

    Meiner Meinung nach müsste das auch hier greifen

    Hallo, ich meine, was als Gesamtpaket verkauft wurde, muss auch zusammen zurück genommen werden. Wenn ich einen LKW mit Anhänger kaufe, das Zugfahrzeug funktioniert die Bremsen am Anhänger aber nicht, dann kann von mir auch nicht verlangt werden, dass ich dem LKW behalten muss.

    Ich würde an deiner Stelle die Firma letztmalig auffordern durch Nacherfüllung ihren Teil des Vertrages zu erfüllen, da du sonst vom Kaufvertrag zurück trittst und die Wandlung aller Vertragsbestandteile gegen dein Geld gerichtlich einfordern wirst.

    Mal sehen wie sie dann reagieren. Das ganze machst du natürlich per Einschreiben.

    Nunja, nicht so einfach, wenn der Verkäufer sich rein gar nicht mehr meldet.

    Sicher wollt ihr eurer Geld, zumindest zum Teil wieder haben.

    Der neue Scheinwerfer hat 60 Euro mehr gekostet als der gebrauchte?

    Vom Grundsatz her würde ich sagen, dass hier ein Mangel vorliegt.

    Da aber zu erwarten ist, dass der Käufer die Gewährleistung ausgeschlossen hat, wird er sich zuerst darauf berufen, womit er allerdings etwas falsch liegt.

    Es gibt da nämlich ein tolles Urteil vom BGH.

    Dieses besagt, dass der Ausschluss der Sachmängelhaftung nicht auf Waren zutrifft, denen eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Urteil vom 29.11.2006 Az: VIII ZR 92/06

    Bedeutet in deinem Fall, wurde ein defekter Scheinwerfer verkauft, aber angegeben er würde tadellos funktionieren, so fehlt ihm eben die Beschaffenheit der Funktionalität, womit dann ein Sachmangel vorliegt, den der Verkäufer nicht ausschließen kann.

    Ein schwieriger Satz aber er trifft meiner Meinung nach auf den Fall zu, wo ein Verkäufer eine Ware anbietet, die den Versprechungen in der Auktion nicht gerecht wird.

    Hallo !

    Warum setzen Sie sich nicht zuerst einmal mit dem Vermieter in Verbindung ?

    Dies wäre doch der normale Weg.

    Der kann sich das überbezahlte Geld nicht einfach einstecken (ungerechtfertigte Bereicherung ?) und wird dies wahrscheinlich ohne Probleme auch wieder

    rausrücken. Ein fieser Vermieter wird vielleicht aber auch auf die Idee kommen, den überbezahlten Betrag mit anderen Forderungen seinerseits gegen den

    Mieter (z.B. Nebenkostenabrechnung) zu verrechnen.

    Eventl. (Rechtsanwalt notfalls fragen !) zieht hier auch § 812 BGB:

    (1) Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der rechtliche Grund später wegfällt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts bezweckte Erfolg nicht eintritt.

    (2) Als Leistung gilt auch die durch Vertrag erfolgte Anerkennung des Bestehens oder des Nichtbestehens eines Schuldverhältnisses.

    Weisen sie den Unternehmer darauf hin das die Kellerwand feucht ist und sie das Geld bis zur Fertigstellung des Auftrags / Behebung des Schadens einbehalten werden.


    Setzen sie ihm auch ein Frist zur Fertigstellung ( 4-6 Wochen dürften reichen ).


    Alles schriftlich.

    Hallo Lorum

    Das halten alle Shops unterschiedlich, der eine erstattet die Versandkosten, der andere nicht.

    Hintergrund ist das Urteil vom Europäischen Gerichtshof. AZ.: C-511/08

    Nun gibt es mehrere Entscheidungen nach denen die Hinsendekosten erstattet werden müssen, aber gleich viele nach denen der Kunde die Hinsendekosten zu tragen hat.

    Du könntest dir also ein für dich positives Urteil raus suchen zum Beispiel hier

    Versandhauskunden müssen Lieferkosten bei Rücksendung nicht zahlen Vor Gericht 123recht.net

    und den Händler auffordern dir die Kosten zu erstatten.