Beiträge von Bernhart

    Die Vortäuschung einer Straftat ist keine Kleinigkeit.

    § 145d StGB

    Vortäuschen einer Straftat

    (1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht,

    1. daß eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder

    2. daß die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.

    Allerdings müsste dir eben diese Vortäuschung bewiesen werden.

    Ob sie das vermuten und dir beweisen vermag ich nicht zu sagen.

    Bitte lerne daraus, egal ob du heil oder mit Ärger aus der Sache raus kommst

    Wenn sie das Geschäft nicht mit der Ware verlassen haben, haben sie keine Straftat begangen. Aber auch nur dann !!!!

    Sie dürfen in einem Geschäft alles einstecken was sie wollen, wenn sie es an der Kasse wieder rausholen und bezahlen.

    Bei Beschädigung von Waren oder öffnen von Lebensmitteln sind sie zum Kauf verpflichtet.

    Ist nur meine persönliche Meinung!

    Hallo, der Vorladung der Polizei als Beschuldigter muss man nicht folgen.

    Aber es macht in diesem Fall keinen Sinn da nicht hin zu gehen.

    Ihr habt die Schuld schon zugegeben, was man wohl widerrufen kann, aber wegen dieser „Kleinigkeit“ wäre das wohl nicht angemessen.

    Dem Ladenbetreiber geht es wohl auch eher um den erzieherischen Zweck.

    Warum nicht einfach mal zusammen dahin gehen und sich entschuldigen und anbieten, vielleicht eine Stunde eine Arbeit im Laden zu erledigen. Zum Beispiel das Lager fegen oder ähnliches?

    Vielleicht zieht er dann die Anzeige schon zurück.

    Es ist schwer abzuschätzen worin die Sachbeschädigung liegt.

    So eine Schnur mag ein Centartikel sein.

    Also alles halb so schlimm, und die Polizei wäre sicher froh sich darum nicht kümmern zu müssen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo, ich sehe keinen Grund, warum das nach Österreich gemeldet werden sollte.


    Du bekommst eine Anzeige wobei das anschließende Verfahren sehr wahrscheinlich gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt wird.


    Das eine Gramm ist zwar auch verboten, aber läuft absolut unter Eigenkonsum.


    Meiner Meinung nach hast du nicht zu befürchten, dass dein Arbeitgeber von dem Drogenbesitz Wind bekommt.

    Strafakte / Ermittlungsakte:

    § 147 STPO

    Der V e r t e i d i g e r ist befugt, die Akten, die dem Gericht vorliegen oder diesem im Falle der Erhebung der Anklage vorzulegen wären, einzusehen sowie amtlich verwahrte Beweisstücke zu besichtigen.

    ——————

    Und in der Akte steht normalerweise auch der Name des Anzeigenden.

    Es folgt eine unverbindliche rein persönliche Meinung eines Rechtslaien ohne Gewähr für juristische Richtigkeit:

    Frage vorweg : Ist die Täterin schon Beamte, oder befindet diese sich noch in der Bewährungsphase als „Beamte auf Probe“ ?

    § 61 Bundesbeamtengesetz

    (1) Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen. Sie haben das ihnen übertragene Amt uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen. Ihr Verhalten innerhalb

    u n d a u ß e r h a l b

    des Dienstes m u s s der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert.

    <<<<<<Tja, dass Verhalten dürfte sich meiner Ansicht nach damit nicht decken.

    Auf solche Beamte können wir als Staatsbürger ohnehin gerne verzichten. Es kann doch nicht richtig sein, dass wir als Steuerzahler Beamte bezahlen, welche uns dann aus Dankbarkeit auch noch beklauen >>>>

    § 77 Bundesbeamtengesetz

    (1) Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen,wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen. A u ß e r h a l b des Dienstes ist dieses nur dann ein Dienstvergehen, wenn die Pflichtverletzung nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.

    Bundesdisziplinargesetz § 2 Sachlicher Geltungsbereich:

    …..Dieses Gesetz gilt für die …..von Beamten während ihres Beamtenverhältnisses begangenen Dienstvergehen (§ 77 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes)

    § 5 Disziplinarmaßnahmen gegen Beamte sind:

    … Verweis, Geldbuße, Kürzung der Dienstbezüge, Zurückstufung und Entfernung aus dem Beamtenverhältnis.

    (3) Beamten auf Probe und Beamten auf Widerruf können nur Verweise erteilt und

    Geldbußen auferlegt werden. Für die Entlassung von Beamten auf Probe und Beamten auf

    Widerruf wegen eines Dienstvergehens gelten § 34 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 sowie § 37 des

    Bundesbeamtengesetzes.