Beiträge von Advocatis

    Hallo, zuerst einmal muss klar sein, dass sie rechtlich bindend in Verzug gekommen sind.

    Der BGH hat dazu erklärt:

    Zur Zahlung von Zinsen und Mahnkosten ist verpflichtet, wer in Verzug geraten ist. Grundregel: Kein Verzug ohne Mahnung.

    Dagegen wirkt § 286 BGB

    Der Mahnung bedarf es nicht, wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist

    Daher ist entscheidend, ob sie wirklich in Verzug geraten sind.

    Dann allerdings sieht es schlecht aus.

    Ab dem Zeitpunkt, zu dem sich der Schuldner im Zahlungsverzug befindet, können die Ausgaben, die für die Eintreibung von Forderungen anfallen, als Verzugsschaden gegenüber dem Schuldner geltend gemacht werden.

    Und was noch schlimmer ist

    Wenn der Schuldner sich bereits im Zahlungsverzug befindet, also eine gesetzte Zahlungsfrist hat verstreichen lassen, ohne die die Forderung zu begleichen, hat dieser für alle mit dem Mahnverfahren verbundenen Kosten aufzukommen, auch wenn er die Forderung begleicht, noch ehe der beantragte Mahnbescheid zugestellt wurde.

    Fehlt einem Produkt eine zugesicherte Eigenschaft, so ist der Verkäufer zur Nacherfüllung verpflichtet.


    Die Rücksendekosten sind vom Verkäufer zu tragen, ich meine aber es ist nirgends festgehalten, dass ein Anspruch auf Vorauszahlung besteht.


    Wie gesagt, zuerst ist der Verkäufer in der Pflicht und im Recht Nachbesserung zu liefern.

    Bis zur Aussage

    Mir wurde den Retoureschein geschickt und ich habe H1 zurückgeschickt.

    konnten wir den Beitrag verfolgen.

    Dann aber wird unklar, wie der weitere Verlauf war.

    Man könnte denken:

    Hose in Größe 50 bestellt

    Geld für Hose wurde abgebucht

    Hose in Größe 48 bestellt

    Bestellung wurde storniert

    Hose in Größe 50 zurück gesendet

    Geld für Hose in Größe 50 zurück erhalten

    Hose in Größe 48 erhalten

    Bei diesem Ablauf sind wir der Meinung die Hose muss zurück gesendet werden, da es sonst eine Bereicherung darstelle. Zumindest aber muss der Verkäufer über eine Abholmöglichkeit der vermeintlich nicht bestellten Ware informiert werden.

    Zu raten ist aber, die Hose zurück zu senden. Wenig Aufwand und ein faires Verhalten.

    Hallo, ein Verkauf der Tasche ist unkompliziert, wenn kein Markenname angegeben, oder ein derartiger Vergleich erstellt wird.

    „im Stil von“ sollte daher tunlichst unterlassen werden.

    Auch sollte das Produktbild so gewählt werden, dass eventuelle Embleme oder Produktlogos nicht zu sehen sind.

    Unbedenklich ist der verkauf aber nur dann, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es sich um ein Plagiat handelt, wobei dann aber wieder nicht gesagt werden darf, von welcher Marke.

    Grundsätzlich aber würden wir von einem Verkauf abraten.

    Der Käufer könnte eine negative Bewertung abgeben und auch wenn sie alle oben erstellten Hinweise beachten könnte ihnen eine Unterlassungserklärung eines durch den Hersteller beauftragten Anwaltes ins Haus flattern.

    Ob diese dann rechtlich haltbar ist müsste ein Anwalt beurteilen, wodurch ihnen Kosten und Unannehmlichkeiten entstehen würden.

    Letztlich ist es ihre Entscheidung und eine Voraussage ob sie rechtlich unbedenklich handeln kann ihnen niemand geben.

    Vielleicht wäre die Tasche ein schönes Geschenk für eine Freundin. Sie gehen damit jedem Problem aus dem Weg und machen einem anderen eine Freude, der sich vielelicht gerade eine solche Tasche schon lange gewünscht hat.

    Hallo,

    wo haben Sie gekauft ?

    1. Internet ?

    2. stationärer Handel

    Zu 1) Ersteinmal widerrufen wegen der 14 tage Frist. Bitte schriftlich. Dann sich mit Händler unterhalten was er nun machen will. Stellt er sich stur, haben Sie ja widerrufen und Sie bekommen Ihr geld zurück.

    Zu 2)

    Fahren Sie zu dem Händler und zeigen Sie ihm das. Sie haben Garantie. Vielleicht war das auch ein Lieferschaden. Woran erkenn Sie, dass es sich um ein gebrauchtes Flugmodell handelt ? Bin selbst Modellflieger und kann Ihnen einmal hier die Feinheiten nennen.

    Kurze Frage vorab ? War es ein Fertigmodell (RTF) ?

    Schauen Sie sich mal den rumpf von unten an. Sehen Sie vielleicht dort feine Kratzer ? Ist es ein Motormodell, können Sie auch hier Schliefen an den Rädern sehen. Was ist beim Prop abgebrochen ? Wenn es ein crash war, sehen Sie deutliche Spuren an dem ganzen Prop wie tiefe Kratzer, Abschürfungen usw.

    Dann war es kein Neumodell mehr. Aber auf alle Fälle, muss Ihr Händler für den Schaden aufkommen. Mangelhafte Lieferung.

    Hierzu dieses: § 437 BGB Rechte des Käufers bei Mängeln

    Wenn es ein „RTF“ (ready fo fly) Modell war, wurde das vom Hersteller eingeflogen. Ganz leichte Gebrauchsspuren wären dann zu sehen.

    Also mal klären und evtl. hier nochmal was dazu schreiben……

    Sicherlich kannst Du anhand Deiner Kontoauszüge nachweisen, dass du zweimal Versand bezahlt hast!

    Wenn dieser „seriöse“ Verkäufer Dir Dein Geld nicht erstattet hat, würde ich einfach mal sagen, dass er mit den Konsequenzen zu rechnen hat.

    ( Wenn er sehr dumm war, steht sogar alles zusammen auf einer Rechnung mit den einmaligen Versandkosten)

    Ich würde mir erst einmal keine Sorgen machen oder mich einschüchtern lassen, solltest du die Emails noch haben ( oder den Kontoauszug etc.)

    Mit den Beweisen sollte das kein Problem darstellen. ( Die Bewertungen sind immerhin dafür da, dass andere Kunden sehen was bei diesen Unternehmen Sache ist.)

    Verstehe ich nicht. Hast du das Galaxy S4 Gt-I9505 doppelt und eines davon dann als Gt-I9515 angeboten? Wie konntest du dann aber den Karton verwechseln, wenn du doch gar kein Gt-I9515 besitzt?

    Oder hast du beide Handys, wolltest aber das 19505 verkaufen und hast statt dessen versehentlich das 19515 angeboten, obwohl du eigentlich das andere anbieten wolltest? Dann haettest du ja noch ein 19515, das du ihm liefern koenntest.


    Wie dem auch sei, der Kaeufer hat einen Anspruch auf genau das Teil, das du angeboten hast und ueber das dann auch ein Kaufvertrag zustande gekommen ist. Das laesst sich aber nur beurteilen, wenn man sich deine Auktionsanzeige genau angesehen hat. Wenn du dort eindeutig ein 19505 angeboten und beschrieben hattest und lediglich eine OVP vom 19515 abgebildet wurde, duerfte die falsche Abbildung eher unbedeutend sein. Hast du aber im Text ein 19515 beschrieben und angeboten, schuldest du dem Kaeufer auch ein 19515 und eben kein 19505.


    Ein Betrugsversuch kommt hier aber wahrscheinlich nicht in Betracht. Dazu muesste dir nachgewiesen werden, dass du in voller Absicht falsche Angaben gemacht hast, um einen hoeheren Verkaufspreis zu erzielen. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Allein schon deine umgehende Bereitschaft zur Rueckabwicklung spricht gegen eine Betrugsabsicht.


    Es bleibt aber der moegliche Anspruch des Kaeufers auf ein 19515. Solltest du das Teil also tatsaechlich als 19515 und eben nicht als 19505 angeboten haben, musst du ihm auch ein 19515 liefern. Wie du das machst, ist deine Sache. Lieferst du das kaufvertraglich geschuldete Geraet nicht, machst du dich dem Kaeufer gegenueber schadensersatzpflichtig. Da waere es sicher die fuer dich billigste Loesung, dem Kauf rueckabzuwickeln (Handy zurueck, Geld zurueck) und ihm die geforderten 25 Euro als Schadensersatz zu zahlen.


    Oder – wenn der Kaeufer damit einverstanden ist – es bleibt alles wie es ist, der Kaeufer behaelt/bezahlt das Teil und du laesst ihm die geforderten 25 Euro nach bzw. erstattest diese. Hast du es aber als 19505 angeboten, kannst du ihn ruhig motzen lassen. Er wird seinen vermeintlichen Anspruch auf ein 19515 dann nicht begruenden oder gar beweisen koennen.

    Es haengt also entscheidend davon ab, wie die Auktionsanzeige genau formuliert und gestaltet wurde.

    Durch ein gerichtliches Mahnverfahren erlangen sie erst einen Titel

    Muss es auch nicht. Kaufverträge sind an keiner Form gebunden, können also auch mündlich abgeschlossen werden.

    Das Problem ist der spätere Beweis.

    Haben sie eventuelle Zeugen?

    Beantragen sie einen Mahnbescheid, kostet etwa €20,-.

    Vielleicht hilft ein Gespräch, raten sie ihm das er sich ein P-Konto einreichtet.

    Hallo, Die Wahl eines Doppelnamens zum Ehenamen ist ausgeschlossen. Der Gesetzgeber hat erkannt, dass bei der Möglichkeit von Doppelnamen in nur wenigen Generationen die Gefahr von nicht mehr handhabbaren „Bandwurmnamen“ besteht. Einzige Ausnahme ist, dass in der Geburtsurkunde ein Doppelname eingetragen ist.

    Quelle: Das Namensrecht – Doppelname, Geburtsname, Familienname

    Bedeutet:

    (Dein Name) ( sein Name) geht

    nur dein Name geht

    nur sein Name, aber Doppelname geht

    Zur Namensänderung:

    Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gesetz ber die nderung von Familiennamen und Vornamen (NamndVwV)

    Kommt wohl drauf an, ob Deutscher Staatsbürger oder nicht

    Hallo Anonyme Frage,

    wer hat das Mietverhältnis mit dem Vermieter durch Unterschrift abgeschlossen???

    Sollten das Sie alleine gewesen sein, so hätten Sie Anspruch auf Herausgabe der Schlüssel.

    Wegen der Beaufsichtigung der Tochter des Exfreundes würde ich versuchen eine andere Lösung zu finden.