Ferienjob: Rechte Stundenzahl Einschränkungen und Versicherung

Es dauert ja nicht mehr lange, dann werden sich viele Schüler wieder in einen Ferienjob schmeißen um eigenes Geld zu verdienen. Was aber muss der Schüler beachten, worauf muss der Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Ferienjobber beachten? Welche Verdienstgrenzen sind gegeben und an welche gesetzliche Einschränkungen ist die Ferienarbeit gebunden?


In diesem Blog möchte ich euch gern die Grundregeln der Ferienarbeit erklären.

Wer etwas beisteuern möchte oder Fragen zur Ferienarbeit hat, immer raus mit der Sprache, sicher werden wir zusammen die Antwort finden.

Viele Firmen bieten Ferienjobs für Schüler an, die sich so in der Ferienzeit ein paar Euro verdienen können.. Ferienjobs sind grundsätzlich zulässig, aber einige Regeln sind dabei zu beachten.


Die Untergrenze zur Ausübung eines Ferienjobs beträgt 13 Jahre, bedarf in diesem Alter jedoch der Zustimmung der Eltern.

Wer mit 13 Jahren bereits einen Ferienjob ausüben möchte, kann sich auf leichte Arbeiten wie Babysitten Einkäufe erledigen und Zeitungen austragen freuen. Dabei ist zu beachten, dass die tägliche Arbeitszeit nicht länger als 2 Stunden betragen darf. So darf der Ferienjobber an fünf Tagen pro Woche jeweils 2 h seinem Ferienjob zwischen acht und 18:00 Uhr nachgehen.


Natürlich gibt es einige Grundregeln für Ferienjob war die dazu dienen, den Jugendlichen vor der finanziellen Ausbeutung zu schützen und seine Gesundheit während der Arbeit zu wahren. So beträgt die maximale Ferienjobzeit, vier Wochen pro Kalenderjahr. Ältere Schüler können bis zu 14 h Woche den Ferienjob nachgehen, jedoch nicht länger als 8 h pro Tag bei die Pausen hier mit eingerechnet werden. Bei den Ruhepausen hat der Gesetzgeber bei einer täglichen Arbeitszeit von 4,5-6 h 30 min Pause vorgeschrieben. Beträgt die Arbeitszeit mehr als 6 h so muss eine Pause von 1 h eingehalten werden.. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen dürfen Schüler ihren Ferien Job nicht nachgehen. Ausnahmen dabei sind lediglich Jobs in Krankenhäusern, Gaststätten und in der Landwirtschaft.


Um die Jugendlichen vor jeglichen Gefahren zu schützen, schreibt das Jugendarbeitsschutzgesetz vor, dass Arbeiten an gefährlichen Maschinen, in Akkord, bei starker Hitze, Kälte oder Nässe verboten sind. Es versteht sich von selbst, dass Arbeiten mit gesundheitsschädlichen Einwirkungen wie Lärm, Strahlen und Erschütterungen und arbeiten bei denen der Jugendliche mit giftigen, ätzenden oder reizenden Stoffen in Berührung kommt,, untersagt sind.


Interessant für alle Ferienjobber ist auch der Umstand, dass sie während ihrer Arbeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Sowohl der ihm als auch der Rückweg sind versichert. Wie bei einem vollzeitbeschäftigten übernimmt Unfallversicherung jede Arbeit oder Wegeunfall sowie die Heilbehandlung, und die Rehabilitation sowie Lohnersatzleistungen.

Sofern der Jugendliche nicht länger als zwei Monate bzw. 50 Tage im Jahr gearbeitet hat oder der Verdienst und der Minijob Grenze von 400 e bleibt, entfallen die Sozialversicherungsabgaben.

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