Abzockfallen: Hier werden sie übers Ohr gehauen

Gratisrecht Ratgeber

Technische Neuheiten, Trendklamotten - vieles gibt es in den USA günstiger. Warum also nicht gleich direkt online ordern. Leider „vergessen" Händler manchmal, die happigen Zollgebühren mit anzugeben. Diese machen so manches Schnäppchen zunichte. Und den Zoll austricksen ist keine gute Idee: Ein Steuerstrafverfahren droht.

Ein Tablet-PC für 1.299 Euro statt 1.499 Euro. Wahnsinn, das muss sich doch lohnen! Die traurige Antwort: meist nicht! Denn Rabatte auf die „unverbindliche Preisempfehlung" des Herstellers sind meist eine Mogelpackung.

Ein Test der Verbraucherzentrale NRW ergab: Jede zweite „UVP" stimmt nicht! Die falschen UVPs haben nur den Sinn, einen viel höheren Wert der Ware vorzutäuschen

Abzockfalle Last Minute Buchung

Ganz ehrlich: Die Zeiten, in denen eine Reise-Buchung in letzter Minute günstig war, sind größtenteils vorbei. Oft sind die Urlaube zwar billiger als im Katalog, erhalten im Gegenzug aber weniger Leistung, etwa kein Hotel-Transfer oder nur Frühstück. Letzteres kann problematisch werden, wenn das Hotel in einer Gegend mit weiteren AIK Hotels liegt. Dort wird man kaum ein günstiges Restaurant finden.

Abzockfalle 1-Euro-Handy

Das iPhone für einen Euro? Jawohl, das gibt's tatsächlich! Das Ganze hat nur einen Haken: Um das Kult-Smartphone zu bekommen, muss ein 2-Jahres-Vertrag abgeschlossen werden, der meist ziemlich ins Geld geht. Man sollte deswegen lieber erst mal nachrechnen, ob man nicht billiger fährt, das Handy ohne Vertrag mit einer Prepaid-Karte zu kaufen

Abzockfalle Treueprämien

Oft steckt hinter genau diesen „Bonbons" für Stammkunden nichts als heiße Luft. Das NDR-Verbrauchermagazin „Markt" fand jetzt heraus, dass die Prämien-Produkte nämlich oft aus Billiglohn-Ländern stammen und schlechte Qualität haben.

Muss man dann für irgendwelche Gläser- oder Messersets noch zuzahlen, legt man sogar noch Geld drauf. Und das für Dinge, die man eigentlich sowieso nicht braucht.

Abzockfalle Bonuskarten

100 Millionen Kunden-Karten haben die Deutschen in ihren Geldbörsen stecken. Das Prinzip ist sehr einfach: Je mehr man kauft, desto mehr Bonuspunkte bekommt man auf der Karte gutgeschrieben, die man dann gegen eine Prämie eintauschen kann. Nur leider verfallen immer mehr Karten-Besitzer in eine Art Bonus-Sammelrausch! Wichtig: bloß nicht wegen der Punkte oder der Prämien (siehe 4. Falle) zum Kauf hinreißen lassen.

Mogelpackung

Toll: Das Lieblings-Müsli kostet statt 1,99 Euro nur 1,69 Euro da muss man doch zuschlagen! Vorsicht, weit gefehlt: Denn immer häufiger wird in solchen Fällen nicht nur der Preis, sondern auch der Inhalt reduziert. Und anstatt 500 Gramm sind plötzlich nur 425 Gramm in der Packung. Gespart wird unterm Strich also nichts!

Abzockfalle Schlussverkauf

Zwar gibt es ihn offiziell nicht mehr, trotz allem locken die Geschäfte aus alter Tradition mit Superschnäppchen. Doch auch hier wird immer häufiger geschummelt: So lassen sich einzelne Händler für Schlussverkäufe extra Klamotten aus Fernost liefern - Billigqualität, die genau den Wert des Verkaufpreises hat. Oder noch weniger.

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