Versicherer bucht Beiträge auf die falschen Versicherungsverträge.Mahnungsabzocke?

  • Ich habe bei meiner Versicherung mehrere (4) Verträge abgeschlossen, die aber in einer Gesamtsumme per EA von meinem Konto abgebucht werden.

    Das läuft schon Jahre gut, jetzt ist es einmal vorgekommem, dass nicht abgebucht werden konnte, weil mein Geld nicht rechtzeitig auf meinem Konto war. Ich nehm an durch den SEPA kuddelmuddel .

    Ich habe meine Bank sofort angewiesen, die volle Beitragssumme zu überweisen, nachdem Geld da war.

    Jetzt gibt es bei meiner Bank ein Problem, da hier nur 2 Zeilen Verwendungszweck zur Verfügung stehen, der Versicherer aber 4 Zeilen eingeben kann.

    Dadurch ging meine Überweisung nur mit den ersten beiden Zeilen Verwendungszweck an den Versicherer.

    Plötzlich wurden nochmal 2 Einzelbeträge, jeweils mit Mahngebühr und "Rückläufer" vom Konto abgebucht und ein Beitrag wieder meinem Konto gutgeschrieben

    Ich habe daraufhin den Versicherer angerufen und gefragt, wieso jetzt nochmal einzelne Versicherungsbeiträge eingezogen wurden, da die volle Beitragssumme überwiesen worden ist.

    Begründung d. Vers.:

    Weil für diese beiden Versicherungen der Beitrag nicht bezahlt wäre!?

    1. Frage: Kann man dem Versicherungsnehmer anlasten, wenn der Versicherer nicht auf die richtigen Verträge verbucht und so sowohl minus, als auch plus Beträge entstehen?

    2. Frage: Ist es rechtens, dass der Versicherer für alle Verträge, also 4 mal, Rückläufer- und Mahngebühren (5€ RL und 7,50€ MG) einfordern kann, obwohl er in einer Summe eingezieht wird?

    Achja.....kommt noch hinzu, dass ich erst auf Nachfrage/Reklamation, warum der Februarbeitrag nicht abgebucht worden ist, darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass der Versicherer zukünftig nicht mehr vom EA gebrauch macht.

  • das ist aber sehr kundenunfreundlich.

    Ich nehme an, du hast nirgends angegeben, dass du eine Sammeleinzugsermächtigung haben möchtest.

    Dir ist wohl anzulasten, dass zum vereinbarten Termin eine Abbuchung nicht statt finden konnte.

    Dafür wäre auch eine Mahngebühr / Kosten der Rücklastschrift möglich.

    Was dann aber kommt ist ein Witz.

    Die sind nicht in der Lage das Geld auf die Verträge aufzuteilen?

    Komisch ist ja, dass nur weil der Verwendungszweck nicht alle vier Verträge aufweist, die eine Zuordnung nicht schaffen.

    Deine Versicherung hat wohl in ihrem Sinne die Sache ausgelegt aber das wäre für mich ein Grund zu schreiben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit kündige ich die folgenden Versicherungsverträge … … … …

    da sie bei einem Übertragungsfehler nicht in der Lage sind in meinem Sinne und ohne zusätzliche Kosten für mich eine Entscheidung zu treffen.

    Was soll erst in einem möglichen Schadensfall passieren.

    Zur Sachlage:

    Hier noch mal erklären was passiert ist, vielleicht ändern sie ihre Meinung dann.

  • Vielen Dank für die Antwort Helping, aaber…

    Ich nehme an, du hast nirgends angegeben, dass du eine Sammeleinzugsermächtigung haben möchtest.

    Doch, Die liegt dem Versicherer vor und wurde auch die ganze Zeit korrekt ausgeführt.

    Umso weniger verstehe ich, dass es jetzt wegen einmaliger Rückbuchung nicht möglich war richtig zuzuordnen.

    Es wurde mir eine Datei per Email geschickt, in der zu erkennen war (teilweise mit handschriftlichen Vermerken) , wo der Gesamtbetrag (83,46 €) im Einzelnen verbucht wurde und jetzt kann ich sehen, warum sowohl Forderungen, als auch eine Gutschrift entstanden sein soll.

    Hier eine Auflistung der Verträge, bzw. Verteilung der Beiträge im Januar.

    1. Vertrag Beitrag 11,75 €, verbucht 11,75 €…..Richtig!

    2. und 3. Vertrag Beitrag 24,27 €, verbucht 47,44 €….Falsch…daher Gutschrift

    3. Vertrag Beitrag 47,44 €, verbucht 24,27 €…..Falsch…..daher Nachforderung

    D.h. also, dass ich als „nicht Versicherungsfachmann“ auf den ersten Blick erkennen kann, dass es sich hier um Verwechslung der Verträge handelt und so die Differenzen, Nachforderungen/Gutschrift zustande kommen.

    Nur der Versicherer sieht es nicht oder der will es nicht sehen und noch weniger Fehler zugeben!

    Auch ein persönliches Gepräch in der Versicherungsagentur brachte keinerlei Erfolg oder Einsicht.

    In Gegenteil, die Dame wurde „laut“, weil ich ja scheinbar nicht verstehen wollte ..fragt sich nur, Wer da nicht verstehen wollte

    Heute kam per Post der Oberhammer…..

    Der 3. Vertrag ist eine Autoversicherung, die ich aber für Februar und März (im VZ vermerkt!) in einer Gesamtsumme überwiesen habe, da ja im Februar vom Versicherer nicht abgebucht wurde.

    Januar ist bezahlt und zwar alle Verträge! Nur falsch verbucht!

    Jetzt mahnt der Versicherer den Januar und Februar Beitrag an, bzw. sieht den Januar Beitrag, als nicht bezahlt an und droht zusätzlich mit dem Verlust des Versicherungsschutzes.

    Bei der Einstellung, um nicht zu sagen Sturheit, des Versicherer´s ist er mit Sicherheit nicht damit zu beeindrucken, wenn man Versicherungswechsel oder Kündigung anheim stellt.

    liebe Grüße

    Roja

  • Die spinnen doch die Römer.

    Hallo Roja, wenn die sich so quer stellen und sogar laut werden, dann ist denen mit zureden nicht beizukommen. Es scheint wirklich so zu sein, da hat jemand einen Fehler gemacht und du sollst dafür bezahlen.

    Ich würde an deiner Stelle zusehen dass alle Versicherungen bezahlt sind. Aber wie machen?

    Eigentlich müsstest du nun für Vertrag 3 nur noch die ausstehende Summe überweisen, da du hier ja eine Gutschrift für bekommen hast.

    Was ich noch nicht ganz ersehen kann, wann war das Datum der Fälligkeit?

    Kam per Post eine Mahnung? Wohl nicht …

    Wann war das Datum der nachträglichen Überweisung?

    Hat die Versicherung die Kosten der Gebühr für den Lastschriftrückgang ausgewiesen?

    Ist eine Mahngebühr ausgewiesen?

    Das sind nach meiner Meinung die Kosten die dir anzulasten wären.

    Nicht aber das falsche Zuordnen der Gesamtsumme.

    Das ganze würde ich nun noch mal ordentlich aufgelistet per Post an die Versicherung schicken.

    Du hast geschrieben es wären alle Verträge bezahlt.

    Wie sah die Gutschrift aus? Kam eine Rücküberweisung, dann würde das Geld ja beim Vertrag fehlen.

    Oh man, du bist da Kunde und die helfen dir kein Stück weiter.

  • Hallo Helferlein,

    erstmal Danke.

    Oh, Sorry hab eben erst gesehen, dass ich anstatt 4. Vertrag nochmal 3. Vertrag geschrieben habe

    1. Vertrag: Unfall/Fam. Versicherung = 11,75€

    2. und 3. Vertrag: Hausrat und Privathaftpflicht = 24,27€

    4. Vertrag: KFZ Versicherung = 47,44€.

    Was ich noch nicht ganz ersehen kann, wann war das Datum der Fälligkeit?

    Also der Fälligkeitstermin ist jeweils zum 15. d. M.

    Kam per Post eine Mahnung? Wohl nicht …

    Doch und nicht nur Eine! Mahnungen vom Versicherer kommen per Post und natürlich gleich mit Überweisungsträger.

    Die ich allerdings nicht nutze, da ich ausschließlich Onlinebanking mache, da bringen Die natürlich nicht allzuviel oder ich müßte extra 30 KM fahren, um direkt in der Bank vorzulegen und das sehe ich ja nunmal garnicht ein.

    Wann war das Datum der nachträglichen Überweisung?

    Zwei Tage, bevor die Mahnung kam, falls Du Februar und März meinst.

    Der Rückläufer (Januar) wurde schon einen Tag später von meiner Bank angewiesen.

    Hat die Versicherung die Kosten der Gebühr für den Lastschriftrückgang ausgewiesen?

    Ist eine Mahngebühr ausgewiesen?

    Ja, aber 3 mal Rückläufergebühr und 3 mal Mahngebühr, also für jede Versicherung separat, obwohl in einer Summe eingezogen wird.

    Sind ja „nuuur“ schlappe 37,50 € mehr. (Deshalb schrieb ich ja im Titel „Mahnungsabzocke?).

    Das sind nach meiner Meinung die Kosten die dir anzulasten wären.

    Rückläufergebühr ist ja auch ok, aber meiner Meinung nach nur EINMAL und nicht 3 mal.

    Nicht aber das falsche Zuordnen der Gesamtsumme.

    Das sehe ich auch so, aber durch das falsch zuordnen, sind ja die Mahngebühren und Nachforderungen + Gutschrift entstanden.

    Wie sah die Gutschrift aus? Kam eine Rücküberweisung, dann würde das Geld ja beim Vertrag fehlen.

    Das war eine Rücküberweisung, die allerdings daraus resultiert, dass 47,44€ auf einen Vertrag (Hausrat/Privathaftpflicht) gebucht wurde, der nur 24,27€ kostet.

    Dafür wurden nur 24,27€ auf die Autoversicherung verbucht, obwohl hier 47,44€ zu zahlen sind. Ergo Nachforderung…

    Es wurden also die Verträge 2 und 3 mit Vertrag 4 vertauscht.

    Rein rechnerisch fehlt nichts an der Versicherungsbeiträgen ansich, 3 mal 83,46€ sind 250,38€, egal Wo Was verbucht wurde und den Betrag hat der Versicherer erhalten.

    Er kann höchstens die irrtümliche Gutschrift zurückfordern und 5,-€ Rückläufergebühr.

    Die Mahngebühren, bzw. die Höhe sind aber weiterhin strittig, solange die Falschbuchung nicht geklärt ist, meiner Meinung nach

    Das ganze würde ich nun noch mal ordentlich aufgelistet per Post an die Versicherung schicken.

    Naja, ich glaube kaum, dass Das etwas an Deren Standpunkt ändert, wenn die Angelegenheit noch nicht mal im persönlichen Gespräch, bei der für mich zuständigen Agentur, zu klären war.

    Bemerkenswert ist, dass der Versicherer 2 mal die „angebliche“ Nachforderung von meinem Konto abgebucht hat, obwohl ja gesagt wurde, dass vom Einziehungsauftrag kein Gebrauch mehr gemacht würde und Das nach der Bekanntgabe! Das habe ich aber storniert…ich lass mich doch nicht vera……

    Und ja…es sind alle Verträge bezahlt, Januar/Februar/März. Insgesamt 250,38€.

    liebe Grüße

    Roja

  • Hi,

    um das Pferd zu bändigen, sollte man wirklich die 30 km auf sich nehmen und das Ganze vor Ort klären.

    Stell Dir jetzt mal ein Schadensfall vor ??? Wie sieht es dann mit den Versicherungsleistungen aus ?

    Ich würde alle Vers. kündigen (ausser LV, die dann beitragsfrei weiter laufen lassen) und einen anderen Versicherer nehmen. ERGO, vielleicht ist dann der andere Versicherer nicht so überfordert. Vielleicht gibt es da noch Angestellte die der deutschen Sprache und Sachbearbeitung mächtig sind…

    Es bleibt Dir immer noch der Weg offen, das ganze dem Bundesamt für das Versicherungswesen vorzutragen.

    Guck mal hier: ber Versicherung beschweren

  • Hallo Schlappeseppel,

    ich glaube Du hast da etwas missverstanden……

    um das Pferd zu bändigen, sollte man wirklich die 30 km auf sich nehmen und das Ganze vor Ort klären.

    Die Angelegenheit kann ich nicht mit meiner Bank klären, denn meine Bank hat nichts mit dem Versicherer zu tun, falls Du jetzt an RV denkst

    Zu meiner Bank müßte ich 30 KM müßte ich fahren, nur um dann per Überweisungsträger zu überweisen und das sehe ich nicht ein. Das Gleiche kann ich auch per Onlinebanking erledigen.

    Die für mich zuständige Versicherungsagentur ist nur 12 KM entfernt und da habe ich ja versucht im persönlichen Gespräch die Angelegenheit zu klären.

    Allerdings erfolglos…..

    Aber ich werde wohl den Versicherer wechseln, wenn sich nicht doch etwas über Kulanz regeln lässt.

    liebe Grüße

    Roja

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