(Strom-) Grundgebühr zahlen trotz Kündigung?

  • Hallo, ich ziehe zum 30.11.11 aus meiner Wohnung aus und habe alle Kündigungen fristgerecht eingereicht.

    Jedoch meint der Stromkonzern, dass er für die Zeit bis zum "Vertragsende" die Grundgebühr in Rechnung stellen wird. Ist das Vertragsende nicht durch die Kündigung der Wohnung herbeigerufen? Ich habe sogar eine Bescheinigung der Wohnungskündigung dem Kündigungsschereiben angeheftet.

    Den Vertrag, den ich im Mai 2010 unterzeichnet hatte, hat in den AGB's (Ihr günstiger Stromanbieter FlexStrom) eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Ferner erweitert sich der Vertrag laut diesen AGB's immer um 12 Monate. Also müsste ich dann noch ungefähr 6 mal monatlich 12€ für etwas zahlen, was ich ehe nicht nutzen werde.

    Jedoch gewährt der Konzern die vorzeitige Beendigung, wenn ich an der neuen Stelle nicht mit dem Strom beliefert werden kann. Das Problem bei mir ist, dass ich Student bin, dies hier meine Studentenwohnung ist und ich nach der Kündigung bei Verwandten wohnen werde. Somit werde ich keine neue Anschrift haben und kann folglich auch nicht durch den Konzern beliefert werden. Ich habe die Tatsache auch so beschrieben und habe folgendes Schreiben erhalten:

    "Sehr geehrter Herr [...],

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 19.09.2011, in dem Sie uns mitteilen, dass Sie nach Ihrem Umzug nicht weiter durch FlexStrom beliefert werden möchten.

    Gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ziffer 5 ist eine vorzeitige Beendigung Ihres Vertragsverhältnisses aufgrund von Umzug nicht möglich. Auch wenn Sie an der neuen Abnahmestelle nicht durch uns beliefert werden wollen, ist der Vertrag zu erfüllen.

    Ihr Vertragsverhältnis werden wir daher zum nächst möglichen Termin, dem 31.05.2012, beenden. Die Belieferung Ihrer bisherigen Abnahmestelle werden wir

    aufgrund Ihres Umzugs beim zuständigen Netzbetreiber zu dem von Ihnen genannten Auszugstermin, dem 30.11.2011, abmelden.

    Den Zählerstand teilen Sie bitte zum Auszugstermin Ihrem zuständigen Netzbetreiber Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH mit. Bitte beachten Sie, dass eine Schlussrechnung erst dann erstellt werden kann, wenn der Netzbetreiber uns diesen Zählerstand bestätigt. Die Schlussrechnung wird wie vertraglich vereinbart auf Grundlage Ihres tatsächlichen Verbrauchs erstellt. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen die Grundgebühr für die vertragliche Mindestlaufzeit auch dann in Rechnung stellen müssen, wenn Sie keinen Strom mehr von uns beziehen.

    Sollten Sie sich doch für eine Weiterführung der Belieferung durch FlexStrom an Ihrer neuen Abnahmestelle entscheiden, teilen Sie uns dies bitte schnellstmöglich mit und nutzen dafür am besten unser beiliegendes Umzugsformular. Dieses finden Sie auch im Internet unter [...]"

    Ist das alles so rechtens oder wird mir letztendlich Geld aus der Tasche gezogen? Denn Bedenken gab mir allein schon, dass ich diesen Bescheid per email bekommen habe ...

  • Hallo,

    ich habe das gleiche Problem.

    Als die Beziehung zu meiner Freundin in die Brüche ging mussten wir die Wohnung kündigen.

    Sept 2011 sind wir eingezogen und Ende Februar 2012 ausgezogen und gekündigt.

    Ich wohne jetzt erstmal wieder daheim bei meiner Mutter, dort bin ich kein Eigentümer und Besitzer.

    Ich habe von Flexstrom das gleiche Schreiben bekommen und soll die Grundgebühr von 15€ bis September 2013 weiterzahlen.

    Das kann doch nicht sein, mein Kumpel der für einen anderen Stromanbieter die Wechsel bearbeitet,

    sagt er hat sowas noch nie gehört. Das wäre total unüblich.

  • Hallo, leider scheint es wohl so mit rechtlich richtigen Dingen zuzugehn.

    Wohl warnt die Stiftung Warentest vor diesem und einem anderen, nun nicht mehr bestehenden Anbieter, an den AGBs ist aber wohl kaum was zu rütteln.

    Siehe auch

    test.de warnt vor Flexstrom und Teldafax – Leser geben rote Karte – Meldung – Stiftung Warentest

    Auch lesenswert die 165 Kommentare zu dem Artikel.

    Die Aufreger zum Anbieter sind sehr unterschiedlich, mal sind es die Bonuszahlungen, kurzfristige Preiserhöhungen und auch bei den Volumentarifen haben einige Kunden was zu meckern.

    Bei euch ist es aber so, ihr habt einen Vertrag geschlossen, der eine Laufzeit beinhaltet wodurch der monatliche Preis niedriger ist als bei einem Vertrag den man monatlich kündigen kann.

    Da raus zu kommen ist schier unmöglich.

    Ich finde Strompreise zu vergleichen sehr wichtig, aber die Stiftung Warentest bringt es passen auf den Punkt.

    Je höher der Bonus, je länger die Vertragslaufzeit, desto vorsichtiger sollte man sein.

    • :)
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