Probleme mit ehemaligem Vermieter

  • Probleme mit ehemaligem Vermieter

    Hallo,

    ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich frage euch einfach mal.

    Ich habe mit meinem ehemaligen Vermieter einen kleinen Rechtsstreit. Er will das ich Renovierungskosten trage, trotz dass ich nach Auszug gestrichen habe usw. Daraufhin hat er einen Mahnbescheid gegen mich erhoben. Diesem habe ich (auch laut Rücksprache mit der Verbraucherschutzzentrale) widersprochen. Seitdem kam seitens des Vermieters nichts mehr. Im Oktober erhielt ich dann eine Nebenkostenabrechnung mit einem Guthaben. Dieses weigert er sich jetzt mir auszuzahlen. Ist er denn dazu berechtigt solange es kein Urteil über die andere Forderung gibt? Er hat keinen Vollstreckungsbescheid und nichts... Danke schonmal im Voraus.

    (Gibt es auch Gesetzestexte auf die ich mich berufen könnte?)

  • Probleme mit ehemaligem Vermieter

    Hallo,

    ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich frage euch einfach mal.

    Ich habe mit meinem ehemaligen Vermieter einen kleinen Rechtsstreit. Er will das ich Renovierungskosten trage, trotz dass ich nach Auszug gestrichen habe usw. Daraufhin hat er einen Mahnbescheid gegen mich erhoben. Diesem habe ich (auch laut Rücksprache mit der Verbraucherschutzzentrale) widersprochen. Seitdem kam seitens des Vermieters nichts mehr. Im Oktober erhielt ich dann eine Nebenkostenabrechnung mit einem Guthaben. Dieses weigert er sich jetzt mir auszuzahlen. Ist er denn dazu berechtigt solange es kein Urteil über die andere Forderung gibt? Er hat keinen Vollstreckungsbescheid und nichts... Danke schonmal im Voraus.

    (Gibt es auch Gesetzestexte auf die ich mich berufen könnte?)

  • Problem mit ehemaligen Vermieter

    Hallo,

    ich habe ein Problem mit meinen ehemaligen Vermietern,

    ich bin zum 01.07. kurzfristig aus einer WG ausgezogen und habe mich daraufhin schnell um einen Nachmieter gekümmert, der dann zur Mitte Juli eingezogen ist. (Die Vermieter wurden Benachrichtigt, waren bei der Schlüsselübergabe aber nicht dabei.)

    Den Vermietern habe ich relativ spät aber noch in deren Rahmen, die halbe Monatsmiete überwiesen, jetzt schreiben die mir gestern, dass die einen Mahnbescheid beim Amtsgericht Stuttgart erwirken wollen, da ich die "Volle" Miete nicht beglichen habe. Es war aber so abgesprochen, dass ich die halbe Miete zahle. (Wurde per Whatsapp besprochen, woraufhin die Vermieter das leugnen, dass das jemals besprochen wurde).

    Nach Angaben von den Vermietern haben die aber auch keinen unterschriebenen Vertrag und keine Miete (15./16.7-31.7) von der Nachmieterin bekommen, die ja das WG Zimmer seit Mitte Juli bewohnt. (Ich habe keinen direkten Kontakt zur Nachmieterin, also kann ich schlecht was dazu sagen, ich wohne auch nicht mehr da, verusche schnellst möglich herauszufinden was da los ist, da die Vermieter das anscheinend nicht interessiert wer einzieht).

    Einen Vertrag hat die Nachmieterin vom Vermieter per Mail bekommen mit dem Einzugsdatum 15.07. Die Sie laut Angaben der Vermieter nicht abgegeben hat.

    Wer ist jetzt im Recht, sollte ich mich um den Vertrag des Nachmieters kümmern?

    In meinen Augen ist das die Aufgabe der Vermieter,

    ich habe mich um einen Nachmieter gekümmert, nach meinen letzten Stand wohnt sie da noch, die Vermieter wissen aber von nichts.

    Ich wünsche mir nur dass es sich klärt, ich habe keine Lust auf Gerichte Anwälte und sonstigen Stress. Möchte einfach nur in Ruhe meine neue Wohnung einrichten.

  • Du schuldest die Miete bis zur Beendigung des Mietverhaeltnisses. Ein Mietverhaeltnis endet ueblicherweise durch Kuendigung. Die Kuendigung muss schriftlich erfolgen, die Kuendigungsfrist fuer den Mieter bertraegt i.d.R. (knapp) 3 Monate zum Monatsende.


    Ein Mietverhaeltnis kann aber auch durch einen Mietaufhebungsvertrag beendet werden. Bei Mietaufhebungsvertraegen ist die Schriftform – anders als bei einer Kuendigung – nicht vorgeschrieben. Mieter und Vermieter koennen sich jederzeit darauf einigen, das Mietverhaeltnis zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu beenden.

    Wenn ich deinen Beitrag richtig verstanden habe, bist (warst?) Du Untermieterin in einer WG und hast mit deinen Vermietern – also den Hauptmietern der Wohnung – muendlich vereinbart, dass das Mietverhaeltnis am 15.7. enden und am 16.7. ein neues Mietverhaeltnis mit der neuen Mieterin beginnen soll. Dies wird von den Vermietern nun aber bestritten. Diese behaupten nun, das Mietverhaeltnis habe nicht am 15.7. geendet weil es entweder gar keine entsprechende Vereinbarung gab oder weil einzelne Punkte der Vereinbarung – neuer Mietvertrag mit der neuen Mieterin – nicht erfuellt wurden.


    Nun wirst Du beweisen muessen, dass es sehr wohl eine Mietaufhebungsvereinbarung zum 15.7. gab und dass das Zustandekommen eines Anschlussmietverhaeltnisses mit der neuen Bewohnerin des Zimmers entweder gar kein Bestandteil dieser Vereinbarung war, oder aber dass dieses Mietverhaeltnis sehr wohl bereits am 16.7. zustande gekommen ist. Das wirst Du aber hoechstwahrscheinlich nicht koennen.


    Sollten die Vermieter sich darauf einlassen, dich nun gegen Zahlung einer halben Monatsmiete (zweite Julihaelfte) aus dem Vertrag zu entlassen, koennte dies moeglicherweise die fuer dich am wenigsten schmerzhafte Loesung sein. Dann aber bitte unbedingt schriftlich und von allen Vermietern unterschrieben!


    Stellen sich die Vermieter aber weiterhin quer, kann es dir passieren, dass Du noch viele Monate lang Miete und – sofern vereinbart – Nebenkosten zahlen musst. Kann ein Aufhebungsvertrag naemlich nicht nachgewiesen werden, besteht das Mietverhaeltnis mit dir ja noch immer ungekuendigt. Du koenntest es nur noch heute zum 31. Oktober kuendigen (die schriftliche Kuendigung muesste dann heute noch beweisbar bei den Vermietern zugehen), ab morgen geht’s dann nur noch zum 30. November.


    Wenn es hier nicht doch noch schnell zu einer guetigen Einigung mit den Vermietern kommen wird, wirst Du nicht umhin kommen, einen Anwalt einzuschalten.

  • Hallo,

    danke erstmal für die Bemühungen.

    Ich habe ja alles soweit per Whatsapp und per Mail mit denen geklärt gehabt, also sollte das doch auch als Beweis dienen?

    Telefonisch wollten die nie in Kontakt treten.

    Gestern hat mir die Nachmieterin geschrieben, Sie hätte einen Termin mit den Vermieter gehabt und es hätte sich alles geklärt?

    Die Vermieter haben mir aber nichts bestätigt, keine Nachricht hinterlassen oder sonst was.

    Ich muss noch dazu sagen, dass deren Email Nachrichten oft verkapselt sind und auch nicht genau Formuliert. (liegt wohl daran dass einer der Vermieter angeblich auch Anwalt ist).

    Gekündigt hatte ich Ende Juni/ Anfang Juli zum nächst möglichen Zeitpunkt. (Heist das mein MV ist immer noch nicht gekündigt? Bestätigung hab ich keine von den Vermieter bekommen. Die Nachmieterin wohnt aber jetzt in dem Zimmer und hat nach Ihrer Aussage alles soweit bezahlt.

  • Wenn aus der elektronischen Kommunikation eindeutig hervorgeht, dass die Vermieter einer Aufhebung des Mietverhaeltnisses zum 15.7. zugestimmt haben, sollte das als Beweis ausreichen. Aber geht das wirklich zweifelsfrei daraus hervor. Haben die Vermieter die neue Mieterin ueberhaupt als Nachmieter akzeptiert?

    Wenn die neue Mieterin seit dem 16.7. rechtmaessige Mieterin des Zimmers ist, kann von Dir natuerlich ab dem Moment keine Miete mehr verlangt werden.

    Wenn deine schriftliche (!) Kuendigung „zum naechstmoeglichen Termin“ spaetestens am 4. Juli bei den Vermietern zugegangen ist, wirkt die Kuendigung zum 30. September. (wobei ich davon ausgehe, dass es sich bei dem WG Zimmer nicht um ein moebliertes Zimmer handelt). Bestreiten die Vermieter, den (rechtzeitigen) Zugang, musst Du diesen beweisen. Dies spielt aber natuerlich keine Rolle mehr, wenn die Vermieter das Zimmer zum 16.7. bereits anderweitig vermietet haben.

    Mir ist allerdings noch immer nicht ganz klar, wie sich die vertragliche Situation ueberhaupt darstellt. Du schreibst einerseits von einer WG, andererseits aber auch davon, dass die sich bereits in den Raeumen der WG aufhaltende neue Mieterin extra einen Termin mit den Vermietern machen musste. Wohnen die Hauptmieter denn nicht auch dort? Oder handelt es sich vielleicht gar nicht um Untermietvertraege mit den Hauptmietern sondern Ihr habt eure Zimmer alle einzeln direkt vom Wohnungsvermieter gemietet?

  • Stress mit Vermieter

    Hallo,

    ich befinde mich in folgender Situation. Ich habe ca. einen halben Monat in einer Wg gewohnt. Es wurde dabei kein schriftlicher Mietvertrag unterzeichnet und ich habe nach 1 Woche (ca.) dem Hauptmieter mitgeteilt, dass ich etwas anderes gefunden habe und zum Monatsende wieder ausziehe. Ich habe die volle Monatsmiete gezahlt. Nun verlangt der Hauptmieter der Wg eine weitere Nachzahlung mit der Begründung, es wären Kündigungsfristen einzuhalten. Hat er das Recht diese geltend zu machen?

  • Hallo, im Gründe hat er recht.


    Ein Mietvertrag kann auch mündlich abgeschlossen werden.


    Ist dies geschehen und man ist sich zumindest über die Eckdaten einig, so ist ein ganz normaler Mietvertrag zustande gekommen, der eben auch Kündigungsfristen beinhaltet.


    Also bedeutet das eigentlich, drei Monatsmieten.


    Wenn du das nichts möchtest, mal scharf nachdenken, was wirklich vereinbart wurde und wer das vielleicht bezeugen kann. Dies geht nämlich so aus deinem Beitrag nicht hervor.


    Das Helferlein

  • Danke dir erstmal Helferlein.

    Nunja, das ganze war nicht so wirklich geregelt, ich kam fast mehr spontan dahin, nach telefonischer Zusage, dass ich dort verweilen dürfe. Auf das Angebot wurde ich über eine Website aufmerksam. Das ich in der Bewerbungsemail auf das Zimmer in meinen Bewerbungstext angegeben habe, dass ich solange bleibe, bis meine Arbeit erledigt ist oder eben bis ich was anderes gefunden habe hilft mir nicht weiter, oder?

    Weiterhin gibt es Unstimmigkeiten bzgl. des Einzug Zeitpunkts, er meinte, der 1. des Monats wäre vereinbart gewesen, ich habe aber klar gesagt, ich komme erst 2 Wochen später. Letztlich habe ich eingewilligt den ganzen Monat zu bezahlen, da ich nicht ewig dran rumdiskutieren wollte, aber jetzt verlangt er eben noch mehr.

    Außerdem seh ich es einfach nicht ein, Warmmiete für einen ganzen Monat gezahlt zu haben, aber nie heißes Wasser gehabt zu haben, weil es eben genau diese 2 Wochen lang kein Öl gab. Darüber hinaus musste ich einige Tage erst auf einer Matratze schlafen, da mein Zimmer weder gestrichen war, noch möbliert. Ich bekam später nur ein Bett zur Verfügung gestellt, was ich mit einem anderen Mitbewohner aber zusammengebaut habe. Gestrichen habe auch ein anderer Mitbewohner+ich. Der Vermieter hat nie einen Finger krumm gemacht.

  • Ein Vertrag kommt durch eine gegenseitige Willenserklärung zustande.

    Der Vermieter hat auf einer Webseite ein Angebot gemacht.

    Du hast ein Gegenangebot gemacht.

    Damit ist das erste Angebot hinfällig. Nun hat der Vermieter dein Angebot angenommen mit den von dir gemachten Einschränkungen, Änderungen des ersten Angebotes usw.

    Also ist der Vertrag meiner Meinung nach zu den von dir genannten Konditionen zustande gekommen.

    Das Helferlein hat es wohl so gemeint.

    Fakt ist nun, der Vermieter hält sich nicht an die Abmachung, an den Vertrag und fordert mehr als vereinbart wurde.

    Dabei gibt es aber immer einen Knackpunkt.

    Beide Seiten müssen sich darüber „in Klaren“ sein, was vereinbart wurde.

    Ich an deiner Stelle würde noch mal versuchen die Webseite / das Angebot zu suchen.

    Dann würde ich alles zusammen tragen, was vereinbart wurde, deine Bewerbungsmail noch mal durch kramen und daraus einen Brief formulieren in dem du angibst, was deiner Meinung nach vereinbart wurde und dass du deinen Teil der Vereinbarungen eingehalten hast, was natürlich auch passiert sein sollte.

    Das würde ich ihm dann so schreiben, und falls er etwas strittig findet, dann solle er dies bitte belegen.

    Gruß Wolfgang

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