Alleinerziehende Mutter muss keine Schichtarbeit leisten

  • Jahre lang hatte eine allein erziehende Mutter nur Vormittags gearbeitet. So konnte sie Haushalt, Kindergarten und Job unter einen Hut bringen. Plötzlich aber wollte ihr Chef, dass sie auch in den Schichtbetrieb wechselt um so auch in den Nachmittagsstunden der Firma zur Verfügung zu stehen. Darf er das?

    Grundsätzlich hat der Arbeitgeber ein Direktionsrecht gegenüber dem Arbeitgeber und darf ihr, sofern der Arbeitsvertrag, eine Tarifbestimmung oder ein Gesetzt nichts anderes regeln zeitlich und örtlich einsetzen, wo Not am Mann ist. Im Fall einer allein erziehenden Mutter, die gerade wegen der Betreuung ihres Kindes jahrelang nur Vormittags gearbeitet hat, muss er auf die Belange seiner Arbeiterin Rücksicht nehmen.

    Sie hat sich im Verlauf der Jahre ein Gewohnheitsrecht erworben und muss einer Versetzung in den Schichtdienst nicht zustimmen.

    AG Frankfurt Az: 7 Ga 25/07

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