Entwendung einer Sache nach einer Weltreise

  • Letztes Jahr kurz vor meiner Weltreise die jetzt ein Jahr dauerte habe ich meine Sachen (alte Vespa. Schweissgerät, Sägen usw.. Werkzeuge) in einen Keller eingelagert. Bezahlung sollte nach meiner Rückkehr erfolgen, da diese noch nicht genau feststand..

    Ich frisch auf deutschem Boden ne SMS geschickt wie es aussieht, würde gern vorbeikommen und den Keller leeren.... Antwort SMS: wörtlich " Musste den Keller mal aufräumen und musste alles verkaufen um die Müllgebühren zu bezahlen" !!

    Also alles weg. Zum Wert: Schweissgerät Jäckle, 1 Monat alt, NP: 1500 €, Vespa Bj. 1969 : Versicherungswert 2100€ (das besondere, der Fahrzeugbrief hab ich gerade in meiner Hand) restliches Werkzeug: Facom Werkzeugwagen usw. Np: alles zusammen damal vor 2 Jahren ca. 5000€... Und Kleinzeugs, nicht wirklich wichtig.. Belege alle vorhanden. Rechnungen auf meinen Namen.

    Jetzt meine Frage..

    geht das??

    War zwar ein Jahr nicht erreichbar, Weltreise mit Orten an denen es kein WiFi, Handynetz oder sonstiges gibt, aber hey, das ganze Zeug ist weg das ich mir damals mühsam zusammengespart habe....

    Irgendwie muss ich das regeln, besonderst da der Kellerinhaber mein Stiefbruder ist und wir vor nem Jahr noch sehr guten Kontakt hatten, habe in seinem Geschäft umsonst mitgeholfen, viel Freizeit zusammen verbracht usw...

    Weis jetzt auch net weiter..

    Wäre dankbar für nen Rechtshinweis oder sonstiges!!

    Danke im Vorraus..

  • Bezüglich: „…..habe ich meine Sachen (alte Vespa. Schweissgerät, Sägen usw.. Werkzeuge) in einen

    Keller eingelagert…“.

    Also eins ist hier schon einmal klar.

    Man kann nicht (so einfach) „fremdes Eigentum“ gegen den Willen oder ohne die Zustimmung des

    Eigentümers verkaufen, ohne das man erhebliche rechtliche Probleme bekommt.

    Der Hit ist meiner Meinung nach, der Verkauf der Vespa.

    Wer kauft so was eigentlich von jemanden, welcher seine Eigentumsrechte daran nicht nachweisen kann ?

    Hat der unberechtigte Verkäufer dem „gutgläubigen Käufer“ eventl. sogar erzählt, dass er selbst Eigentümer der

    Vespa ist, den Fahrzeugbrief aber verloren hat ?

    War es eine Vespa mit kleinem (nicht zulassungspflichtig aber versicherungspflichtig) oder großem

    Nummernschild ? Ich gehe mal davon aus, dass es ein Roller mit kleinem Nummernschild war, da ich

    mir sonst den unproblematischen Verkaufsvorgang so einfach nicht erklären kann.

    Waren/sind die wirklichen Eigentumsverhältnisse nicht beim STVA (Zentrales Fahrzeugregister (ZFZR) des KBA)

    im Datenbestand hinterlegt ? Die Identität des Käufers der Vespa kann man eventl. über das STVA/ZFZR

    herausbekommen. Im Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) werden Fahrzeug- und Halterdaten zu Fahrzeugen

    gespeichert, denen ein Kennzeichen zugeteilt ist. Hierzu gehören auch Versicherungskennzeichen (kleines

    Nummernschild).

    Also, ich könnte mir hier vorstellen, dass der Stiefbruder, nicht nur von Ihrer Seite her, bald mehr Probleme

    bekommt als ihm lieb ist, wenn die Sache hochschäumt.

    Fazit:

    Stiefbruderliebe hin, Stiefbruderliebe her, hier führt wohl kein Weg an einer anwaltlichen Beratung

    vorbei, wenn Sie noch irgendwann einmal etwas vom Verkaufserlös zurückbekommen wollen.

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