Nur feste Gegenstände sind im Auto versichert

  • Coburg ist die Stadt der Cello Liebhaber. Eine Frau fuhr mit ihrem Cello regelmäßig zum Musikunterricht und hatte dieses dazu immer im Kofferraum befördert. Eines Tages jedoch kam es zu einem Unfall, bei dem ein Autofahrer auffuhr und dabei das Cello beschädigte. Den Wert des Cellos gab die Frau mit 3000 Euro an und wollte den Schaden vom Verursacher ersetzt bekommen.

    Dies verneinten die Richter vom Landgericht Coburg, weil nur solche Gegenstände im Auto versichert sind, die regelmäßig im Auto befördert werden. Obwohl die Frau fast täglich das Cello mitnahm, gehörte es laut Auskunft der Richter nicht zu diesen Gegenständen. Die Versicherung des Unfallverursachers musste das Cello nicht bezahlen.

    Landgericht Coburg Az: 32 S 39/08

    Eine junge Frau hatte das 3.000 Euro teure Cello eines Freundes im Auto, als sie einen Unfall baute. Sowohl das Cello als auch ihr Auto erlitten einen Totalschaden. Die Kfz-Haftpflichtversicherung übernahm zwar die Autoreparatur, wollte aber nichts für das kaputte Musikinstrument bezahlen.

    Die junge Frau klagte, ohne Erfolg. Ansprüche wegen Beschädigung von beförderten Sachen sind ausgeschlossen", so das Urteil. "Es sei denn, es handelt sich um Dinge des persönlichen Bedarfs."

    AG Coburg Az: 12 C 1005/07

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