Zweites mal bei Ladendiebstahl erwischt

  • Hallo ich bin 21 Jahre alt und wurde gerade zum zweiten mal beim Ladendiebstahl erwischt. Beide Male ein Wert von unter 30 €. Beim ersten mal war ich noch unter 21 und das Verfahren wurde nach 6 Sozialstunden fallen eingestellt.

    Mit was für einer Strafe kann ich diesmal rechnen?

    Ladendiebstahl Rechtsfragen und Urteile

    Noch keine Antwort auf diese Rechtsfrage? Viele Leser fragen hier nach dem Strafmaß bei einem Ladendiebstahl. Mal sind sie zum ersten Mal erwischt worden, andere haben bereits mehrfach etwas geklaut und nun Angst vor der Strafe.

    Keine Frage, Ladendiebstahl ist nicht in Ordnung und Strafe muss sein. Sie hängt aber von vielen Faktoren ab und eine Aussage auf den Einzelfall ist nur schwer zu geben. Helfen kann allerdings das lesen anderer Fälle in denen die Fragesteller später das Urteil vom Gericht als Kommentar geschrieben haben. Dies gibt einen Überblick wie Richter beim Ladendiebstahl urteilen. Lesen sie daher auch die anderen Rechtsfragen zum Ladendiebstahl in unserem Block.

    • Wiederholter Ladendiebstahl
    • Ladendiebstahl: Nachteile fürs Beamtenleben
    • Wiederholter Ladendiebstahl/leichter Delikt
    • Strafmaß bei wiederholtem Ladendiebstahl
  • Bei einem Ladendiebstahl mit Warenwert unter 30,- Euro handelt es sich um eine geringewertige Sache, weshalb Ermittlungen nur dann aufgenommen werden, wenn Strafantrag gestellt wurde. Die vom Kaufhaus ausgelobte Fangprämie hat darauf keinen Einfluss.

    In der Regel ist davon auszugehen, dass diesmal das Verfahren nicht erneut gegen Auflage, zum Beispiel Sozialstunden, eingestellt wird. Vielmehr müssen Sie mit einer Geldstrafe rechnen. Diese könnte sich im Rahmen von 20, maximal 30 Tagessätzen bewegen und kann von Ihnen auch in Raten gezahlt werden.

    Disclaimer: Unverbindliche Meinung/Ratschlag ohne Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit! Bitte beauftragen Sie einen Anwalt zur Überprüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche!

  • Hallo, Nehmen wir an eine 18 Jährige hat in einem Modekaufhaus Waren im Wert von unter 30 € gestohlen. Die Fangprämie hat sie bereits gezahlt.

    Ladendiebstahl: Nachteile fürs Beamte

    Das Problem ist, dass eine Beamtenlaufbahn einschlagen wird. Nun muss sie zur Polizei und wurde vorgeladen... Was hat sie für eine Strafe zu erwarten?

  • Es folgt eine unverbindliche rein persönliche Meinung eines Rechtslaien ohne Gewähr für juristische Richtigkeit:

    Frage vorweg : Ist die Täterin schon Beamte, oder befindet diese sich noch in der Bewährungsphase als „Beamte auf Probe“ ?

    § 61 Bundesbeamtengesetz

    (1) Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen. Sie haben das ihnen übertragene Amt uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen. Ihr Verhalten innerhalb

    u n d a u ß e r h a l b

    des Dienstes m u s s der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert.

    <<<<<<Tja, dass Verhalten dürfte sich meiner Ansicht nach damit nicht decken.

    Auf solche Beamte können wir als Staatsbürger ohnehin gerne verzichten. Es kann doch nicht richtig sein, dass wir als Steuerzahler Beamte bezahlen, welche uns dann aus Dankbarkeit auch noch beklauen >>>>

    § 77 Bundesbeamtengesetz

    (1) Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen,wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen. A u ß e r h a l b des Dienstes ist dieses nur dann ein Dienstvergehen, wenn die Pflichtverletzung nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.

    Bundesdisziplinargesetz § 2 Sachlicher Geltungsbereich:

    …..Dieses Gesetz gilt für die …..von Beamten während ihres Beamtenverhältnisses begangenen Dienstvergehen (§ 77 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes)

    § 5 Disziplinarmaßnahmen gegen Beamte sind:

    … Verweis, Geldbuße, Kürzung der Dienstbezüge, Zurückstufung und Entfernung aus dem Beamtenverhältnis.

    (3) Beamten auf Probe und Beamten auf Widerruf können nur Verweise erteilt und

    Geldbußen auferlegt werden. Für die Entlassung von Beamten auf Probe und Beamten auf

    Widerruf wegen eines Dienstvergehens gelten § 34 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 sowie § 37 des

    Bundesbeamtengesetzes.

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