Fluggastrechteverordnung Schadenserdsatz bei Nichtbeförderung

  • Reisende die wegen schlechtem Wetter ihren Anschlussflug verpassen, haben keine Anspruch auf Entschädigung im Sinne der Fluggastrechteverordnung. Das Ehepaar war in Frankfurt gestartet aber wegen schlechtem Wetter erst in Paris gelandet, als ihr Anschlussflug nach Kolumbien bereits gestartet war. Sie verlangten daraufhin 600 Euro Schadensersatz, den das Gericht jedoch ablehnte.


    Zwar sehe die Fluggastrechteverordnung für den Fall der Nichtbeförderung einen Schadenserdsatz vor, der Anspruch sei aber nur gegeben, wenn die Beförderung verweigert würde. Da in diesem Fall der Flug nach Kolumbien aber bereits abgefertigt war und die Maschine sich im Startvorgang befand, gab es keine Möglichkeit mehr, dass Paar noch an Board zu lasen.

    Bundesgerichtshof Az: Xa ZR 78/08

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