Unwissentliche falsche Zeugenaussage

  • Hallo,ich frage im Auftrag einer Bekannten denn sie ist total verzweifelt...nun sie hat einen Freund er wurde wegen Gefährlicher Körperverletzung angezeigt.Er äußerte sich schriftlich und gab eine Schriftliche Zeugenaussage(mit ihrere Unterschrift) ab in der drin stand das er zum Tatzeitpunkt bei Ihr gewesen ist ...nun wurde die Körperverletzung 2010 begangen,er sagte Ihr aber das die Körperveletzung 2009 war(also log er und unter falschen Vorrausetzungen unterschrieb sie das)...meine Bekannte hat somit Unwissentlich eine Falsche Zeugenaussage getätigt.Im März ist jetzt Verhandlung und sie soll Aussagen..meine Frage ist die Schriftliche Aussage Rechtskräftig???Was passiert wenn Sie die Wahrheit sagt(da es ja die Schriftliche Aussage gibt)sie hat totale Angst und Panik und ist nie mit dem gesetz in Berührung gekommen....tschuldigung wenn ich mich etwas falsch ausgedrückt habe....

  • Hallo,


    Ihre Freundin kann vor Gericht erklären, wie es zu der damaligen Aussage kam und kann diese vor Gericht widerrufen.


    Vor Gericht muss sie allerdings wahrheitsgetreu aussagen, ansonsten droht Ihr eine Strafe wegen Falschaussage, sei es nun uneidlich oder unter Eid (unter Eid ist teurer).

  • Hallo also mein Problem ist folgendes, ich habe in einem Club meine Verzehrkarte verloren, da mir das Geld fällte um den entstandenen Schaden zu begleichen erfand ich einen Überfall den ich dem Kassenpersonal schilderte um möglicherweise so davon zu kommen jedoch ließ man mich nicht gehen und bat mich jemanden anzurufen der meine offene Rechnung begleichen könnte. Das tat ich auch und rief meine Eltern an welchen ich natürlich dieselbe Geschichte erzählen musste diese wollten dann mit mir zur Polizei um die "Tat" zu melden, da ich mich nicht traute meinen Eltern die Wahrheit zu sagen machte ich bei der Polizei eine falsche Aussage.

    Nun ist meine Frage ob es eine Möglichkeit gibt aus der Nummer wieder herauszukommen, könnte ich die Anzeige einfach zurückziehen? Wenn ja, wie lässt sich so etwas begründen? Oder sollte ich den Vorfall einfach schildern wie er vorgefallen ist ich mache mir nur Sorgen, dass ich dann schon mit Konsequenzen zurechnen habe. Erbitte eine schnelle Antwort.

  • Hallo, eine Falschaussage ist eine schwerwiegende Sache. Das Gesetz sieht hier nicht einmal eine Geldstrafe vor.

    Gefängnis auf Bewährung ist da das Geringste Mittel, man sollte sich so etwas also genau überlegen.

    Du hast richtigen Bockmist gebaut, jedoch glaube ich nicht, dass sich daraus eine Strafe entwickelt.

    Die Polizei wird kaum einen Täter finden, den es ja auch nicht gibt aber dir auch keine Falschaussage andeuten oder gar beweisen können.

    Das Verfahren wird sicher nach sechs Wochen eingestellt.

    Nun willst du einen Rat.

    Wenn du einen „Arsch“ in der Hose hast, öffnest du dich zumindest deinen Eltern gegenüber.

    Mit ihnen zusammen kannst du dann entscheiden, ob du dein Gewissen bereinigen willst und zur Polizei gehst.

    Die Anzeige kann zurück genommen werden, wirft bei den Beamten aber Fragen auf.

    Sicher wurde sie gegen unbekannt erstellt, sie werden sich also fragen, was du für Gründe hast, einen unbekannten nicht anzuzeigen.

    Wenn du also zur Polizei gehst, dann Butter bei de Fische und die Wahrheit sagen.

    Sieh es aber nicht so, dass man mit jeder Falschaussage durch kommt.

    Irgendwann verplappert man sich, irgendwann gibt es einen Zeugen der einen verrät, irgendwann muss man die Konsequenzen für sein Handeln übernehmen.

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