Mietminderung bei kalter Wohnung


  • Es ist kalt in Deutschland und viele Mieter drehen die Thermostate auf, werden aber nur mit einer schwachen und unzureichenden Raumtemperatur belohnt. Das müssen sie sich nicht bieten lassen. Als Grundregel kann gesagt werden, in den Wintermonaten vom ersten Oktober bis Ende April hat der Vermieter eine Raumtemperatur tagsüber zwischen 20 und 22° und Nachts nicht unter 18° zu garantieren.
    Kann oder will er das nicht, so haben sie Ansrpuch auf eine Mietminderung, wie die nachfolgenden Urteile zeigen.


    Heizperiode

    Ist im Mietvertrag nichts anderes angegeben, so dauert die gesetzliche Heizperiode vom 1 Oktober bis zum 30 April

    LG Düsseldorf

    Mindesttemperatur

    Innerhalb der Heizperiode muss eine Mindesttemperatur von 20-22° am Tage erreichbar sein.

    OLG München

    AG Bad Segeberg

    Landgericht München

    Az.: 20 S 3739/84

    Minderung 20-50%


    Heizleistung baulich bedingt

    Kann die Heizung aufgrund ihrer baulichen Eigenschaft die gefoderte Leistung nicht erbringen, so können sie die Miete kürzen.

    AG Friedberg in Hessen

    Az. C 1364/82 Totalausfall der Heizung

    Kommt es zu einem völligen Verluzst der Heizleistung, so kann der Mieter für die Tage ohne Heizung die Miete anteilig um 100% kürzen.

    LG Berlin

    Az.: 65 S 70/92

    Minderung 100%

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!