Hauskauf: Wenn der Verkäufer eines Hauses Mängel verschweigt

  • Wer ein Haus verkauft, der kennt die eigenen vier Wände recht gut und in aller Regel auch was funktioniert, wo Wasser eindringt und was kaputt ist.

    Als Verkäufer ist man verpflichtet bekannte Mängel dem Käufer mitzuteilen und zwar vollständig und korrekt beschrieben, wie nun das Urteil vor dem Landgericht Koblenz zeigt.

    bei dem Fall hatte ein Marder die die Dachisolierung so lecker gefunden, das er sich durch das halbe Dach gefuttert hatte. Wohl war dies dem ehemaligen Besitzer aufgefallen aber der Schaden wurde nur halbherzig ausgebessert.

    Mittels einer Teilsanierung wurden die gefundenen Stellen ausgebessert.

    Der Käufer war aber der Meinung gewesen, der Verkäufer hätte entweder das ganze Dach untersuchen und ausbessern müssen, oder ihm den Mangel, dessen Reparatur nur fünf Jahre zurück lag melden und beim Kauf angeben müssen.

    So sahen es auch die Richter in der ersten und zweiten Instanz. Der Verkäufer wurde auf Schadensersatz in Höhe von 25.000 Euro verurteilt.

    Oberlandesgericht Koblenz Az: 4 U 874/12

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