Pfändungsschutzkonto Antrag

  • Hallo zusammen, man stelle sich mal denn nachfolgend beschriebenen Umstand vor.

    Mit Freunden habe ich lange diskutiert und dennoch sind wir uns nicht sicher wie man sich denn in der Situation am besten verhalten sollte.

    Mal angenommen jemand hat ein Geschäftskonto bei einer Onlinebank.

    Die Person steckt in finanziellen Schwirigkeiten und beschließt deshalb dass Geschäftskonto in ein P-Konto umwandeln zu lassen.

    Auf dem Konto befindet sich ein Guthaben i.H.v. ca. 950 Euro.


    Die Person wendet sich nun an den Service per Mail und wird dann im Antwortschreiben darauf hingewiesen, das eine Umwandlung des Geschäftskontos in ein P-Konto leider technisch nicht machbar sei für die Bank, aber das wäre kein Problem, man solle doch einfach ein Privatkonto zusätzlich beantragen und dieses könnte dann umgewandelt werden und somit das Guthaben vom Geschäftskonto auf das Privatkonto gebucht werden.

    Die Person ist erleichtert und beantragt schnellstmöglich das neue Konto und als alles abgeschlossen ist, wendet Sie sich erneut an den Service, mit der Bitte mitzuteilen was nun zu tun ist. Darauf erhält er keine Antwort und nach mehreren Tagen warte, ruft er im Service an und bekommt vom Mitarbeiter noch mal bestätigt das alles richtig ist und im Anschluss an das Telefonat sofort den Antrag für die P-Konto beantragung / Umwandlung.

    Wieder schnell ausgefüllt und alle Dokumente gescannt, sendet die Person den Antrag an die Bank, sagen wir mal am 15.05.2017, bekommt den Eingang dann am 16.05.2017 bestätigt und ist nun sehr erleichtert, da er sich große Sorgen gemacht hat, das der Betrag bald ausgekehrt werden könnte an den entsprechenden Gläubiger. Aber nun ist ja alles gut, denkt die Person.


    Dann plötzlich, am 18.05.2017 Nachmittags, erhält die Person eine Mail von der Bank, in der diese sich für die erhaltene Email bedankt und schreibt, das man den Antrag für das P-Konto doch einreichen solle. Sie hat Ihn also nicht beachtet obwohl Sie dessen Eingang wie zuvor beschrieben ja bestätiggt hat. Gleichzeitig, steht in der Email, das dass Guthaben nun an den Gläubiger ausgezahlt wurde!

    Die Person ist vollkommen sprachlos und verzweifelt und ruft umgehend bei der Bank an, um den Sachverhalt zu schildern.

    Obwohl die Bank Mitarbeiterin die Schilderung bestätigt, auch den Zugang des Antrages und das dieser wohl übersehen wurde, äußert aber, das man da jetzt leider nichts mehr machen könne und das Geld nicht mehr zurückgebucht werden könnte.

    Die Person kann das nicht glauben und weiß sich nicht mehr zu helfen, weist die Dame noch mal darauf hin das es doch nicht sein kann, da der Fehler nunmal klar von der Bank b egonnen wurde. Die Dame sagt dann jedoch, das rückwirkender Schutz nur für 4 Wochen ab Zugnag der Pfändung besteht und die Pfändung ja bereits von Januar sei somit also der Betrag eh hätte längst ausgezahlt werden müssen an den Gläubiger.


    Die Person kennt zwar die 4 Wochen Regelung, aber konnte aufgrund der zuerst gar nicht möglichen Umstellung und notwendigen Beantragung eines neuen Kontos diese Frist ja auch gar nicht einhalten. Im Glauben da ja bereits rechtzeitig Kontakt aufgenommen wurde und der Fall bearbeitet wird, war die Person so wie Ihr es ja auch in Aussicht gestellt wurde sicher das das Guthaben nicht mehr ausgezahlt wird und nach P-KLonto Antrag auf dieses umgebucht wird. Das äußert er noch mal und betont erneut das mit Eingang am 15.05.2017 trotz allem ja alles rechtzeitig vorlag und nur das übersehen des Antrages schuld an den jetzigen Umständen ist und es ja eigentlich schon beinnahe unglaublich ist, das der Betrag nach all dem ewigen hin und her dann ausgerechnet ausgekehrt wird, im Moment wo der Antrag dann endlich vorliegt??


    Was kann die Person nun machen, ist Sie sich doch sicher das dass nicht korrekt ist was die Bank da macht und vor allem, Sie nicht mehr weiß, wie Sie nun das Kind und sich versorgen soll?? Ist die Bank tatsächlich im Recht und muss das Geld nicht mehr zurückbuchen oder ist der Kunde im Recht und kann das Guthaben auf irgendeine Art ohne großes Zeitfenster zurückfordern??

    Was meint Ihr? Ich habe keine Lösung finden können und bin wirklich auf eure Meinung gespannt, wie es in dem Fall rechtlich ausschaut!??

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