Amalgam Zahnquecksilberschaden , Chancen auf Klageerfolg

  • Wie stehen die Chancen auf eine evtl. Klage mit Erfolgsaussicht auf Schmerzensgeld/Schadensersatz ?

    Kurz zu meiner Geschichte: Seit Jahren gesundheitliche Beschwerden mit folgenden Symptomen: Ein/Durchschlafprobleme, Depressionen , Konzentrationsprobleme, diffuse ständige Schmerzen , extreme Müdigkeiten , schnelle Erschöpfung , dadurch deftige Leistungseinbusen. u.s.w. u.s.w . Symptome über die Jahre

    mit zuhnemender Tendenz. Deshalb 2004 3 Monate Klinikaufenthalt in der Psychiatrie

    Im Jahr 2009 bis 2010 feststellung einer sog. Multisystemerkrankung: KPU , Histaminintoleranz , Anämie , Hypoglycämie , Hypothyreose , erhöhte Reumafaktoren

    Immunschwäche , SEHR degftige Nahrungsmittelallergien , gegen praktisch SÄMTLICHE gängigen Getreidesorten , Milch , Hühnereiweiß , Haselnüsse . Höchste Allergiestufe: Stufe 3 . Chronisch erhöhte Entzündungsmarker und einiges mehr. Im April 2010 Feststellung einer sehr hochgradigen Quecksilbervergiftung ! Daraufhin im Mai 2010 Entfernung meiner langjährigen Amalgam (Zahnquecksilber) - Plomben. Anschliessend Entgiftung , die auch noch heute andauert.

    Bis heute ERSTMALS seit Jahren deutliche Verbesserung der Symptomatik , die sie auch in der Entwicklung der Labormarker wieder spiegelt:

    Nahrungsmittelallergien ALLE RESTLOS verschwunden.

    Hypogykämie verschwunden

    Histaminintoleranz verschwunden

    Anämie (fast) verschwunden

    Reumafaktoren gesunken

    Entzündungsmarker gesunken

    KPU verschwunden

    Hypothyreose verschwunden

    Immunstatus (Leokozyten/Lymphozyten) DEUTLICH verbessert

    Verbesserung weiterer Parameter . (Die Liste wäre noch länger)

    Quecksilber in der Stuhlausscheidung nun im Normalbereich angekommen.

    Die Beweislage is damit mehr als erdrückend , dass alleine das Zahnquecksilber für diese Schäden verantwortlich war.

    An wem kann man sich wenden. Wen soll man verklagen oder in Haft nehmen , wenn die damaligen amalgamverlegenden Zahnärzte nur noch schwer wieder zu finden sind ?

    über ein paar Anregungen , Ideen und Vorschläge was man in meinem Falle tun und an wen man sich wenden könnte , wäre ich sehr dankbar.

  • Ich glaube nicht, dass auf dem Klageweg hier was rauskommt.

    Wen soll man hier überhaupt verklagen und warum ?

    Einen Zahnarzt, weil er mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einem Patienten gutgläubig helfen wollte ?

    Hatte der Verklagte Kenntnis von der Gefährlichkeit und hat vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt ?

    Wurde Amalgam mit einem zu hohem Quecksilberanteil wissentlich/grob fahrlässig verwendet ?

    Wie will man das nach Jahren noch feststellen ? Die entfernten Amalgamüllungen haben Sie doch

    sicherlich – aus Beweisgründen – n i c h t sichergestellt.

    Das Beweismittel Nr.1 ist somit vernichtet.

    Ich habe mal selbst eine Blutuntersuchung auf Quecksilberbelastung des Körpers in Auftrag gegeben.

    Resultat: Trotz einiger Amalgamfüllungen konnen keine erhöhten Belastungen festgestellt werden.

    Diese Quecksilberbelastung kann auch durch andere Ursachen entstanden sein. Das werden die

    Beschuldigten auf jeden Fall behaupten, falls je Anklage erhoben wird.


    Infos:

    http://www.amalgam-informationen.de/urteile.htm

  • Ah ja Danke , diese Seite ist mir bereits bekannt. Ich habe das auch „drüben“ bei den Kollegen bei 123recht gepostet. Einen interessierten Anwalt hätte ich schon gefunden . Ich muss allerdings noch ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen und dies Laborscanns evtl im 2ten Halbjahr wiederholen lasssen ,da das Zeitfenster zu klein ist: Meine RSV-Versicherung ist erst im Januar 2011 angelaufen.

  • Hallo,

    nach heutigem Stand der Wissenschaft ist es nicht möglich durch Amalgamfüllungen eine Quecksilbervergiftung zu erlangen. Die daraus abgegebenen Spuren sind den Studien zu Folge als zu gering einzustufen. Es gibt allerdings einen kleinen Personenkreis von Menschen mit einer Unverträglichkeit. Den Zahnarzt deswegen auf Schadenersatz zu verklagen halte ich für aussichtslos. Der Zahnarzt verwendete mit Sicherheit zum Zeitpunkt der Verlegung nur zugelassene Materialen. Es wäre ein Nachweis zu erbringen, dass diese Füllungen fahrlässig Ihre Gesundheit gefährdet hätten. Z.B. wenn der Zahnarzt eine bekannte Unverträglichkeit ignoriert hätte, Zeichen einer Unverträglichkeit fahrlässig nicht diagnostiziert hätte usw.

    Grüße

    • :)
    • :(
    • ;)
    • :P
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