GMX Freemail ausversehen in GMX Premium umgewandelt

  • Hallo Leute,

    ich habe folgendes Problem, ich war heute Nacht von meinem Sofa an meinem TV am surfen und wollte meine E-Mails auf GMX checken.

    Wie jeder weiss, kommt da immer Werbung die ich seit vielen Jahren vermeiden konnte, jetzt habe ich aber statt auf "Weiter zum Postfach" ausversehen auf "KAUFEN" geklickt, das war ein 10xso grosser Button direkt über "Weiter zum Postfach".

    Aufjedenfall ist jetzt mein GMX Freemail Konto in ein GMX Premium Konto umgewandelt worden....

    Wo soll ich den Mist jetzt bitte Kündigen wenn ich nichtmal weiss was ich da abgeschlossen habe, ich habe es sofort gemerkt und bin eine Seite zurück gegangen um zu gucken was das war, aber die Seite hat sich nicht mehr laden lassen.

    Weiss wer einen guten Rat?

  • Hallo,

    es handelt sich hier um ein Fernabsatzgesetz. Also mit Widerrufsrecht. Aber….. das ist gleichzustellen wie ein download-produkt. Wenn der Verkäufer damit angefangen hat, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig.

    Mustertext:

    Bei Erbringung von Dienstleistungen erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Dies gilt z.B. beim Download von Inhalten oder Werbebuchungen.

    Nun ist die Frage ob eine Tarifumwandlung wie ein download zu behandeln ist. Habe da noch Nichts gefunden. Schau einmal hier: Internetrecht – ausschluss-widerrufsrecht

    Zitat:

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass in diesen Fällen der Verbraucher trotzdem über sein Widerrufsrecht informiert werden muss und zwar in Textform. So ist in diesen Fällen bspw. nach Ansicht des Amtsgerichtes Wuppertal (Urteil vom 01.12.2008, Az.: 32 C 152/08) eine Kenntnis des Widerrufsrechtes Voraussetzung dafür, dass es später erlischt. Wenn somit die nachgenannten Voraussetzungen gegeben sind, der Verbraucher jedoch nicht in Textform über das Widerrufsrecht belehrt worden ist, spricht einiges dafür, dass das Widerrufsrecht dennoch bestehen bleibt.

    Hast Du eine mail mit Auftragsbestätigung inkl. Widerrufsbelehrung erhalten ??????? Wenn nicht- bitte aber genau prüfen – sofort widerrufen. Ersteinmal per mail, dann schriftlich. Hat GMX schon die Tarifumstellung vorgenommen?

    Das mit dem Button schaue ich mir mal an. Die neue Buttonlösung gibt es seit einem Jahr. Der Verbraucher muss deutlich darauf hingewiesen werden, dass, wenn er den Button drückt, einen kostenpflichtigen Vertrag eingeht.

    Der Button sollte etwa heissen: „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ !!!!!!! Mach Dir mal einen screenshot. Wurde sowas wie eben gesagt nicht vorgenommen ist der Vertrag nichtig.

    Das habe ich gefunden:

    Widerruf auch bei Vertragsänderung Vor Gericht 123recht.net

    Erneutes Widerrufsrecht für Verbraucher auch bei Vertragsänderungen > Fernabsatz, Verbraucherrecht > Fernabsatzvertrag und WIderrufsrecht, Online-Shop und eCommerce, Verbraucherrecht und Verbraucherschutz, widerrufsbelehrung

    OLG Koblenz: Vertragsänderung im Fernabsatz führt regelmäßig zu Widerrufsrecht des Verbrauchers – Vorsicht bei Einräumung eines Umtauschrechts!

    Also, jeder bezieht sich auf das Urteil. Jetzt musst Du wirklich doe o.g. Punkte prüfen:

    1. Wurdest Du belehrt ?

    2. Läuft schon der neue Vertrag ?

    Das habe ich auf GMX gelesen ? Du auch ?

    Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von GMX und das Widerrufsrecht. Sie können alle GMX ProMail Vorteile einen Monat kostenlos testen und den Test bei Nichtgefallen während dieser einmonatigen Testphase jederzeit beenden. Sofern Sie den GMX ProMail-Test nicht bis zum Ende des Frei-Monats kündigen, verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um jeweils weitere 12 Monate für nur 2,99 Euro/Monat inkl. MwSt.

    Entwarnung……..

    Also prüfen und noch einmal posten.

  • Hallo,

    Mir drohte vor einigen Tagen eine Frau mit Strafanzeige. Sie hat sich beschwert,weil meine Schwiegereltern eine Mail versehentlich an die alte Adresse verschickt haben,die ich vor 5 Jahren wegen Namnesänderung gelöscht habe. Sie behauptet dass ich tausende Newsletter etc. erhalte, so dass sie davon ausgehen musste, dass ich ihre Emailadresse missbrauche.

    Kann sie tatsächlich Anzeige erstatten?

    Ich kann doch nichts für Spam an meine alte Adresse.

    Ich würde der gern was schreiben, dass sie aufhört mir Vorwürfe zu machen.

    Danke schonmal

  • Hallo,

    ich habe vor einigen Jahren ein kostenloses GMX-Konto angelegt. Im Oktober 2010 bin ich 18 geworden und habe bei GMX ein Geschenk bekommen - 3 Monate kostenlos Premium. Jedoch stand dabei, dass es automatisch verlängert wird und nach 3 Monaten Kosten anfallen. Deshalb habe ich mich sofort( am selben Tag ) fristgerecht gekündigt. Die Frist war 3 Monate. Nun bekomme ich heute am 04.05.2011 einen Brief . BID Coburg Rechnung. Die wollen 90,12 Euro bezahlt haben.

    Mein Gmx Konto ist natürlich gesperrt und ich weiss jetzt nicht was ich machen soll.

    Ich bedanke mich im voraus für Eure Hilfe !

  • Wie verhält man sich am besten beim Erhalt einer Rechung über GMX-ProMail?

    Ich kann mich nicht erinnern, den Vertrag abgeschlossen zu haben. Da Menschen aber fehlbar sind, kann ich nur zu 99% ausschließen, nicht auf den "Geschenke-Button" geklickt zu haben, und nicht zu 100%.

    Muss gmx mir das nachweisen? In welcher Form?

    Wie verhalte ich mich bei Post vom Inkasso-Büro?

  • Hört sich zunächst alles nach einer Beschwerde-Seifenblase der Beschwerdeführerin an.

    Wenn ein Provider eine schon einmal gebrauchte E-Mail Anschrift, kurze Zeit später, gleichlautend an einen anderen Menschen vergibt, dann sollte man diesem einmal schriftlich die Frage stellen, wer eigentlich für solchen automatisch eintretenden Spam-Folgeärger aufkommt.

    Kopie dieser Anfrage an die neue E-Mail-Adress-Inhaberin zur Kenntnis schicken.

    Danach würde ich mich (persönliche Meinung) nicht mehr um diese Sache kümmern und abwarten, ob noch was kommt.

    Natürlich ist es immer anzuraten, beim Wechsel einer E-Mail-Anschrift sämtliche Informations- und Denstleistungsbetriebe bei denen man sich mit der alten Adresse einmal angemeldet hatte, über den Wechsel der E-Mail Anschrift zu informieren. Richtigen Spam-Mist kann man aber nicht abstellen, weil dieser millionenfach im Netz täglich-minütlich ungefragt verteilt wird und der Urheber häufig gar nicht zu ermitteln ist.

    Damals hatten Sie doch irgendwelchen AGB zugestimmt. Was stand da drin?

  • Ich habe 19. Feb 2011 eine Mail vom Betreiber meines Gmxaccounts bezüglich eines Upgades auf Gmx Topmail erhalten, das ich laut Angebot kostenlos einige Tage probiert, aber für überflüssig empfunden habe.

    Ende der Mail ist das Widerspruchsrecht angehängt.

    Ich zitiere:

    Widerrufsrecht:

    Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß § 312c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV sowie unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: GMX Kunden-Support, Brauerstraße 48, 76135 Karlsruhe, Fax 018 05/00 64 79 (0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; Mobilfunkpreise ggf. abweichend, jedoch max. 0,42 Euro/Min.) oder per E-Mail an gmxservices@gmxnet.de.

    Thu, 24. Feb 2011 habe ich an den Betreiber folgende Mail geschrieben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit kündige ich fristgerecht meinen GMX Account im Tarif GMX TopMail.

    Dies wird der Widerspruch vom Betreiber nicht anerkannt. Warum?

  • Welcher Widerruf??

    Vergessen?

    Eine Kündigung bedarf bei GMX die Schriftform (AGB GMX >> Kündigungsfristen).Eine eMail erfüllt die Textform ist aber etwas grundsätzlich anderes als die Schriftform.

    Da sie den Dienst sofort genutzt haben gibt es kein Widerrufsrecht.

    Sie müssen das Test-ABO kündigen weil es sich sonst automatisch in ein reguläres ABO umwandelt.

    Was aber zweifelhaft ist, siehe folgendes Urteil >>Automatische Abo-Verlängerung: Unzulässig ohne deutlichen Hinweis

  • GMX Promail Kündigung nicht akzeptiert


    Hallo,

    ich weiß nicht ob hier der richtige Platz ist für mein Anliegen...ich versuchs einfach mal.

    Also. Im Dezember letzten Jahres bekam ich von GMX eine Probemitgliedschaft für Promail oder Topmail oder weiß der Geier "geschenkt".

    Da aber nichts verändert war an meinem Konto habe ich die Mitgliedschaft schon Tage später online kündigen wollen.

    Leider erschien am Ende der Kündigung, dass ich den ganzen Schriebs jetzt entweder faxen oder drucken müsste um es zu GMX zu bekommen.

    Ich hatte zu dem Zeitpunkt aber keinerlei Zugriff auf Fax oder Drucker (auch Internet-Cafe war nicht möglich)

    Deshalb schieb ich dem GMX- Team eine Mail in der ich darauf hinwies, dass ich die Kündigung nicht drucken oder faxen kann.

    Daraufhin kam nur so ein Larifari-Schreiben von wegen "Vielen Dank wir kümmern uns bla bla"

    Jetzt ist mein Account gesperrt. Weil die Geld von mir wollen. Ich sehe das aber nicht ein.

    Ich wollte es ja kündigen! Beim Abschluss des "Vertrages" musste ich ja auch nichts faxen oder drucken. Warum also beim Kündigen?

    Ist das jetzt rechtens? Was kann ich dagegen machen? Muss ich das jetzt zahlen obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen habe?

    HELFT MIR BITTE, DENN DIE WOLLEN JETZT SCHON DAS INKASSOBÜRO INFORMIEREN!

  • Weil bei einer Kündigung die Schriftform(siehe AGB Kündigungsfristen) verlangt wird.Eine eMail ist Textform und keine Schriftform.

    Sie hätten das Probe-Abo mit Einhaltung der Kündigungsfrist schriftlich kündigen müssen.

    Deshalb schieb ich dem GMX- Team eine Mail in der ich darauf hinwies, dass ich die Kündigung nicht drucken oder faxen kann.

    Schriftform heisst…man kann auch einen Brief schreiben.

    Widersprechen sie der Forderung.

    Vermutlich wurden sie nicht gesetzkonform auf ihr Widerrufsrecht hingewiesen,so das die Frist noch nicht abgelaufen ist.

    Auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW finden sie unter diesem Bericht einen Musterbrief.

    Hilfreich ist auch dieses Urteil>> Automatische Abo-Verlängerung: Unzulässig ohne deutlichen Hinweis

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