Erbengemeinschaft: Vollmachten zur Erbschaftsabwicklung

  • Hallo,

    angenommen, ein Familienvater ist gestorben...

    Die Ehefrau und die 2 Kinder erhalten den Erbschein und das Erbe teilt sich zu je 25% auf die beiden Geschwister und zu 50% auf die Ehefrau auf...

    Und angenommen, der Verstorbene hatte sein Vermögen auf viele verschiedene Banken/Geldinstitute aufgeteilt und die Kinder möchten sich darum kümmern, dass sämtliches Vermögen auf ein einziges Geldinstitut konsolidiert wird. Damit dann eine bessere Übersicht vorliegt.

    In so einem Fall müssten doch alle drei jeweils Termin dazu bei jedem Geldinstitut machen, sich einen Finanzstatus zeigen lassen und dann veranlassen, dass sämtliche Gelder,Wertpapiere, Geldanlagen zu einer bestimmten bzw. auserwählten Bank zusammengefasst werden!

    Falls die Mutter aber krank sein sollte bzw. aus gesundheitlichen Gründen nicht zu jedem Geldinstitut mit kann: Könnten die Kinder eine Vollmacht erhalten, dass sie sich damit um alle Anliegen kümmern bzw. das Vermögen zunächst auf ein Institut zu bündeln?

    Vieeelen Dank für Tipps!

  • Aus eigener Erfahrung kann ich hier darauf hinweisen, dass es zwar gesetzliche Regelungen zur Anerkenntnispflicht einer ordnungsgemäßen Vollmachtsurkunde gibt, dieses aber von einigen Banken ignoriert wird. Sobald einige Banken etwas vom Todesfall des Kontoinhabers erfahren, machen die alles erst einmal dicht. Es dauert dann manchmal lange Zeit bis die was rausrücken, überweisen und/oder irgendwohin umbuchen. Manchmal aber auch nicht. Das liegt oft auch am dort zuständigen Sachbearbeiter, obwohl das nicht der Fall sein dürfte.

    Man kann sich als Erbe dann mit denen erst einmal rumstreiten, was nun aus den Geld-/Vermögensanlagen wird. Wenn man Glück hat, zahlen die zunächst zumindest die Beerdigungskosten aus, wenn entsprechende Rechnungen vorgelegt werden. Manche akzeptieren die Kopie einer (postalische Einreichung) Vollmacht und einen beglaubigten Erbschein, andere wieder nicht. Diese wollen die Original-Vollmacht mit der Original Unterschrift haben und die Erben persönlich kennen lernen bzw. sprechen. Dies ganz unabhängig davon, ob das rechtens ist oder nicht.

    Um unnötigen Schriftverkehr zu vermeiden, würde ich erst einmal sämtliche Banken in dieser Sache dazu anrufen und abklären, was diese akzeptieren und was an Belegen dort in welcher Form (notariell eventl. beglaubigt) vorgelegt werden muss und was nicht.

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