Blinde Post für Blinde in Blindenschrift von der Post

  • Behörden müssen blinden Menschen Post in einer Form zusenden, die diese auch verstehen können

    Ein blinder Mann bekam seit 2005 Blindengeld in Höhe von 410 Euro pro Monat. Seit dem Jahr 2008 wohnte er in einem Altenheim, was er dem Sozialamt nicht mitteilte.

    Dieses hatte ihn aber schriftlich aufgefordert, das Amt über Änderungen in Kenntnis zu setzen. Als das Sozialamt erfuhr, dass der Mann im Heim lebte, forderte es rund 14 000 Euro Blindengeld zurück - darauf hatte er nämlich seit seinem Umzug keinen Anspruch mehr. Der Mann wollte das Geld nicht zahlen.

    Vor Gericht bekam er recht - er habe den Brief schließlich nicht lesen können. Die Behörde hätte ihm eine Mitteilung schicken müssen, die er auch verstehen kann er darf das Geld behalten.

    OVG Rheinland Pfalz Az: 7 A 10286/12

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