Kündigung Zeitmietvertrag aus triftigem Grund

  • Die Vorzeitige Kündigung aus triftigem Grund ist nur in wenigen Fällen möglich. Dies betrifft sowohl einen Zeitmietvertrag, als auch bei einer unbefristeten Vertragsdauer.

    Ein Grund ist die Versetzung in eine entfernte Stadt oder ins Ausland. Hier hat der Mieter ein Sonderkündigungsrecht und muss lediglich einen Nachmieter stellen, der die Wohnung zu gleichen Bedingungen anmieten würde. ob der Vermieter diesen Mieter dann auch wirklich annimmt, spielt dabei keine Rolle.

    Verwechseln sie dabei aber nicht den eigenen Wunsch nach einer neuen Arbeitsstätte mit der vom Arbeitgeber vorgeschriebenen Versetzung. Sofern sie lediglich eine neue Aufgabe annehmen wollen unterliegt der geänderte Berufswunsch nicht dem Sonderkündigungsrecht.

  • Zeitmietvertrag Kündigung

    Hallo,

    Nehmen wir an, jemand hätte einen GewerbeMietvertrag über 10 Jahre abgeschlossen. dieser wurde nun nach Ca. 5 Jahren zum 30.04.2014 ausserordentlich gekündigt.

    Diese Kündigung akzeptierte der Vermieter schriftlich nachdem er für das Objekt einen neuen Mietvertrag mit einem neuen Mieter rechtskräftig abgeschlossen hat.

    meine frage ist nun, ob der Vermieter aus irgendwelchen gründen von der akzeptierten Kündigung wieder zurücktreten kann und auch den neuen Mietvertrag mit den nachmietern rückgängig machen kann?

    Vielen dank im vorraus für das antworten

  • Eigentlich nicht,denn

    Mieter:

    Hiermit kündige ich außerordentlich den Mietvertrag zum …

    Vermieter:

    Hiermit nehme ich die außerordentliche Kündigung an …

    Da sind wir wieder bei der gegenseitigen Willenserklärung.

    Bei einer normalen Kündigung der Wohnung reicht die einseitige Willenserklärung.

    Die kann von beiden Parteien erfolgen, sofern dazu ein Anspruch besteht.

    In dem oben genannten Beispiel aber haben beide Seiten ihren Willen zur Auflösung des Mietvertrages erklärt.

    Eine einseitige Rücknahme dieser Willenserklärung ist meiner Auffassung nach nicht möglich.

    Man hat in einem solchen Fall den verständlichen Druck und die Befürchtung, dass der Vermieter später die Kündigung nicht akzeptiert, weil eventuell der neue Mieter dann noch abspringt.

    Der Mieter kann aber ja auch nicht einfach sagen, Pustekuchen, ich bleibe nun doch im Mietobjekt.

    Dann hat der Vermieter wieder das Problem mit dem neuen Mieter, mit dem er eventuell schon einen Mietvertrag abgeschlossen hat und möglicherweise Schadensersatz zahlen muss.

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