Verbraucherrecht - Schuldenbereinigung - Außergerichtliche Insolvenz

  • Verbraucherrecht - Schuldenbereinigung - Außergerichtliche Insolvenz

    ich habe folgendes Problem:

    Im Mai 2008 habe ich eine außergerichtliche Privatinsolvenz mit einem Schuldenbereinigungsplan begonnen, die Ende April 2014 m. E. endete.

    Ich habe regelmäßig meinen pfändbaren Teil meines Einkommens gezahlt, auch wenn ich unter die Pfändungsgrenze viel, habe ich freiwillig weitergezahlt.

    Ich hatte drei Gläubiger, die Barclaycard, GE-Moneybank (später Santander Bank) und die Plus-Finanz GmbH (IKEA Kunden Karte).

    Jährlich habe ich meine Berichte abgeliefert, wenn ich mal einen vergessen hatte, so hatte ich diesen spätestens im nächsten Jahr mit abgeliefert. Hier hat sich auch kein Gläubiger aufgeregt.

    Die Baclaycard und die GE-Moneybank haben sich während dieser Zeit und auch danach nicht bei mir gemeldet.

    Die Plus-Finanz GmbH wurde durch RA Schnitzer vertreten, an den ich die Beträge überwiesen hatte. Aus der Plus Finanz GmbH wurde die Ikano Bank GmbH und die Forderung wurde an die Gothia Deutschland GmbH abgetreten. Diese hatte sich auf Grund eines Berichts meinerseits einmal gemeldet und meinte ich sollte, wenn ich mich nicht an den Schuldenbereinigungsplan halten würde, ich hatte mitgeteilt, dass es auf Grund von Änderungen bei meinem Gehalt / Lohn zu möglichen Schwankungen bzw. kurzfristigem Nichtzahlen kommen kann, ich aber bemüht bin stets weiter zu zahlen, auch wenn ich keinen pfändbaren Teil meines Einkommens habe.

    Darauf hin teilte ich mit, sollte ich in ein gerichtliches Insolvenzverfahren wechseln, würde kein Geld mehr überwiesen werden, da mein Einkommen bei drei Unterhaltspflichtigen Personen nach Beendigung der Zahlung von Dienstbezügen der Bundeswehr und Beginn der Zahlung von Übergangsgebührnissen (pfändungsfrei) und Erhalt von Ausbildungsvergütung innerhalb der Pfändungsfreigrenze wäre. Bliebe ich jedoch in der jetzigen Form, würde ich, sofern möglich, freiwillig Zahlungen vornehmen. Darauf erhielt ich keine Antwort.

    Als ich Anfang 2014 meinen Bericht für 2013 an die Gläubiger mit dem Hinweis schickte, dass die Zahlungen mit der Aprilzahlung eingestellt werden würden, da für mich das Insolvenzverfahren endet, erhielt ich von keinem Gläubiger eine Rückantwort.

    Also ich nun, nachdem ich im Mai / Juni 2014 versäumt hatte den Schlussbericht zu verfassen, Anfang 2015 den Schlussbericht geschrieben hatte, kam zunächst von Gothia meine Post zurück, mit dem Vermerk „unbekannt verzogen“. Barclaycard und Santander Bank (vertreten durch Strack et Collega) haben auch darauf hin nicht geantwortet.

    Nach Recherche habe ich eine aktuelle Adresse von der Gothia gefunden und meinen Bericht erneut verschickt.

    Zeitgleich hatte ich Anfang 2015 einen kostenfreien Schufaauszug angefordert, dort waren dann „wilde“ Einträge von der Infoscore Forderungsmanagement GmbH enthalten, mit denen ich nichts anfangen konnte. Von der Barclaycard und der Santander Bank waren keine Einträge vorhanden. Von der Ikano-Bank war ein Erledigungsvermerk von 2013 enthalten.

    Nach dem ich die Infoscore Forderungsmanagement GmbH angeschrieben hatte, warum sie schwankende Beträge in meiner Schufa eintragen würden bekam ich als Antwort, dass man mit der Gothia verschmolzen wäre und ich mich nicht an den Schuldenbereinigungsplan halten würde.

    Über eine Verschmelzung wurde ich nie unterrichtet und m. E. nach ist der Schuldenbereinigungsplan an die Laufzeit der Privatinsolvenz gebunden. So habe ich seinerseits die Schuldnerberatung der Wehrverwaltung der Bundeswehr verstanden.

    Nun zu meiner Frage, bin ich im Recht oder die Infoscore? Was kann ich dagegen unternehmen?

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