Scheinvater und das Umgangsrecht!

  • Hallöchen!

    Ich hoffe es kann mir hier jemand einen Rat geben.ich bin seit 1.8.10 getrennt lebend von meiner Frau.In unserer Ehe(Scheidung ist eingereicht) wurde mein Sohn am 19.06.09 geboren.Es stellte sich durch einen Vaterschaftstest heraus ,das ich nicht der leibliche Vater bin.Nun läuft ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren,wo ich am 6.10.10 Termin zur Anhörung habe.Der Erzeuger ist bekannt und ist auch dazu geladen.

    Da ich den Kleinen immer noch als meinen Sohn sehe und ihn über alles liebe,frage ich jetzt wie soll das weitergehen?Ein vernünftiges Reden mit meiner Frau darüber ist nicht mehr möglich.Wie und wo kann ich ein Umgangsrecht beantragen?Wenn die Vaterschaft dann aberkannt ist,sehe ich den kleinen ja nie wieder,das möchte ich auf jeden Fall verhindern.

    Wie stehen die Erfolgschancen,das ich als "Nichtvater" ein Umgangsrecht/Besuchsrecht bekomme?? Was muß ich tun??

    Ich hoffe es kann mir hier jemand helfen,ich weiß nicht mehr weiter...

    Vielen Dank im voraus.

  • Umgangsrecht mit Kuckukskinder,

    auch hier wird nicht mehr zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern unterschieden. Das Umgangsrecht stellt nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht dar (§ 1684 BGB).Das Umgangsrecht ist in einer dem Wohl des Kindes entsprechenden Weise auszuüben. Es steht nicht nur den Eltern zu, sondern auch anderen Bezugspersonen (z. B. Großeltern, Geschwister, Pflegeeltern, § 1685 BGB).

    Quelle und mehr klicke hier:

    http://www.kanzlei-hagenloch.de/html/familie.htm

    Klicke auch hier:

    Kuckuckskind ? Wikipedia

  • Hallo ich hab folgendes Problem:

    Ich habe eine Tochter sie ist jetzt 6 Wochen alt, ich sie wird voll gestillt und ihr vater und ich sind seid ich im 6. Monat war getrennt. Das verhältnis zwischen uns war nicht das beste und ist auch immer noch nicht, aber trotzdem habe ich ihn mit zur Geburt genommen und ihm auch immer gesagt er kann alle 2 Tage vorbei kommen, wenn er sich anständig kümmert, weil immer hin ist er der Vater und der ist genauso wichtig.

    Das Problem ist aber das er immer hier war sich so zwar gekümmert hat, aber das finanzielle will er nicht auf sich nehmen. In der ganzen Zeit hat er nur 50€ gegeben und durch die Schwangerschaft bin ich bei Hartz 4 gelandet.

    Jetzt hatten wir deswegen Streit, weil er immer nur will aber finanziell kommt er nicht für sie auf.

    Wie soll ich das schaffen, Windeln etc. kosten viel geld, aber er sieht es nicht ein.

    Habe ihm jetzt gesagt das er erstmal nicht kommen brauch, erst wieder wenn er auch finanziell auf kommt. Er aber meint es sei Erpressung. Ist es Erpressung wenn ich mich für die Rechte meiner Tochter einsetze?

    Er redet immer von seinen Rechten, er hätte ein Recht auf sein Kind usw. aber ich habe ihm die kleine nie vorenthalten, er war mit bei der Geburt, er war alle 2 Tage hier die erste Woche sogar jeden.

    Muss ich ihn hier her lassen auch wenn er nicht bezahlt?

    Danke schon mal im Vorraus

  • Hallo, es ist keine Erpressung, wenn du den dir zustehenden Unterhalt haben möchtest und deshalb ihn nicht mehr zu dir lässt.

    In deine Wohnung musst du ihn gar nicht lassen.

    Wenn er das nächste mal anruft, sage ihm er kann sein Kind bei deinem Termin beim Jugendamt sehen, da du dort Unterhalt für dein Kind beantragen wirst.

    Ist zwar so nicht ganz richtig, aber seis drum.

    Gehe dennoch zum Jugendamt und erläutere dort deinen Fall. Sie werden dir genau sagen können, ob du bei Hartz4 noch zusätzliche Unterstützung beantragen kannst, einen Unterhaltsvorschuss bekommst und wie du den Vater rechtlich dazu anleitest, dir den zustehenden Unterhalt zu zahlen.

    Ist alles ganz einfach, das machen die da täglich.

    Das Helferlein

  • Wenn er zum Familiengericht geht und eine Umgangsregelung erzwingt sowieso.

    Auch so können sie das Umgangsrecht nicht ohne weiteres verweigern. Sie dürfen nur bei schwerwiegenden Gründen dem anderen Elternteil das Umgangsrecht verweigern. Anerkannt werden z.B. Missbrauch, Alkohol, Drogen.

    Hier ist die Düsseldorfer Tabelle, dort können sie ersehen was ihnen zusteht.

    Wie helferlein schon erwähnt, gehen sie zum Jugendamt, und dort zur Unterhaltsvorschusskasse.

    Siehe hier>> Unterhaltsvorschuss

  • Grosser Fehler.


    1.) war ihnen bei der Unterschrift bekannt das sie schwanger sind.


    2.)Auch wenn ihnen bekannt war das sie schwanger sind,geht das niemanden etwas an.


    Sie müssen beim Einstellungsgespräch ihre Schwangerschaft nicht erwähnen,und eine Frage danach ist unzulässig.


    Da hat das BAG ein deutliches Urteil gefällt>>> BAG, Urteil vom 6. 2. 2003 – 2 AZR 621/ 01

  • § 5 Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis

    (1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen

    Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen

    des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der

    Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden

    Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht

    unbefugt bekannt geben.

    Quelle: Mutterschutzgesetz (MuSchG)

    Der Arbeitsvertrag war bereits unterschrieben, allerdings ist Schwangerschaft kein Kündigungsgrund. Wieso sind sie wegen der Schwangerschaft bei Hartz 4 gelandet?

  • Ja hatte aber keine Ahnung das es unzulässig ist, deswegen habe ich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben )=


    haben mir schon viele gesagt das es ein Fehler gewesen sei.


    Habe jetzt heute noch mal auf dem JA angerufen und meine Sachbearbeiterin meinte zu mir das auf mich keinerlei Rechtliche Konsequenzen zu kommen, weil es ja ein Säugling ist der auch noch voll gestillt wird und das es meine Pflicht sei mich für ihre Rechte einzusetzen. Stimmt das?

    • :)
    • :(
    • ;)
    • :P
    • ^^
    • :D
    • ;(
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    • :*
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